Studentenjobs Episode III: Inventurhilfe Buchhandlung

Ob im Einzel- oder Großhandel, Inventurhilfen werden häufig (ob per Plakat direkt in einem Geschäft, oder über Anzeigen auf Internetseiten) gesucht und der Verdienst bei diesem Nebenjob, der meist nur ein bis zei Tage in Anspruch nimmt, kann sich sehen lassen.

Wer sich nicht scheut an einem Sonntagmorgen etwas früher aus dem Bett zu kommen, sollte sich diese Art des Nebenjobs nicht entgehen lassen, denn der Aufwand ist wirklich gering.

Buchhandlung

Symbolbild Buchhandlung

Ich habe erste Inventurerfahrungen in einer Buchhandlung gemacht – ein großes zumeist aus Studenten bestehendes Team wurde für die verschiedenen Abteilungen aufgeteilt und anschließend mit dem technischen Equipment ausgestattet. Wir bekamen modernste Scanner ausgehändigt und wurden dann immer jeweils für ein komplettes Regal eingeteilt (beispielsweise „Jugendbuch ab 12“, „Kochbuch“, „Romane A-C“ usw.). Die Buchhändler hatten im Voraus dafür gesorgt, dass alle Bücher mit einem Scanncode ausgestattet waren. Wenn sich doch mal ein Buch ohne Code fand, konnte man entweder manuell die ISBN Nummer und den Preis eingeben, oder sich den passenden Code an einer Info besorgen. Das kam aber wirkich nur sehr selten vor. Immer wenn man ein Regal fertig gescannt hatte, wurde das Scanngerät kurz an einen Computer angeschlossen, um die Daten einzulesen. Das eingelesene Regal wurde anschließend mit einem Aufkleber als gescannt markiert. Danach ging es zum nächsten Regal. Stichprobenartig konnte man auch als Prüfer eingesetzt werden, was einfach nur bedeutete, dass man ein bereits gescanntes Regal ein zweites Mal zur Überprüfung scannte. Die Arbeit dauerte insgesamt etwa sieben Stunden, von morgens um 9:00 Uhr bis nachmittags, 16:00 Uhr. Dabei wurde auch noch eine großzügige Pause eingelegt, in der es für alle kostenloses Mittagessen (bestehend aus bestellten Pizzen) und Getränke gab.

Insgesamt eine wirklich tolle Atmosphäre, die auch noch mit einem sehr guten Verdienst belohnt wurde: 10,00 Euro die Stunde, für eine Arbeit, die werde körperlich noch geistig absolute Höchstform erfordert und leicht von der Hand geht. Natürlich ist man nach etwa der Hälfte der Zeit von dem Piepton des Scanngeräts nicht mehr ganz so angetan, da es sich aber ja nicht um einen Job handelt, den man vier Wochen tagtäglich durchführt, kann man dieses kleine Manko sehr gut in Kauf nehmen.

tbc

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