Testbericht: Studentenrabattkarte

Vor einiger Zeit bin ich auf die Studentenkarte card4students aufmerksam geworden und habe die Karte bestellt, um sie ein wenig zu testen und dann hier von meinen Erfahrungen zu berichten. Zu den Testkriterien gehören Bestellvorgang, Sparmöglichkeiten bei den Partnern sowie deren Anzahl und auch das inklusive Girokonto und die Kreditkarte.

Symbolbild Rabatt | BlogStudent.de

Symbolbild Rabatt ‚© Claudia Hautumm / pixelio.de‘

Der Bestellvorgang

Die Studentenkarte und auch Girokonto und Kreditkarte sind komplett kostenlos. Durch das Konto und die Kreditkarte ist der Bestellaufwand jedoch etwas größer. Per Post kommen die Unterlagen der DKB, die ausgefüllt und unterschrieben werden müssen. Daraufhin folgt ein Gang zur nächsten Postfiliale, denn dort muss das Postident-Verfahren durchgeführt werden (Personalausweis zeigen, unterschreiben und die DKB-Unterlagen werden kostenlos verschickt).

Dann heißt es warten. Bei mir dauerte es ungefähr 2 Wochen nach dem Abschicken der Unterlagen, bis alle Briefe der DKB angekommen waren. Neben allgemeinen Informationen und Zugangsbestätigung der Unterlagen folgen getrennt Briefe mit Kreditkarte, EC-Karte und jeweils den zugehörigen Geheimnummern.

Ist dann endlich alles angekommen, dauert es noch ein paar Tage bis auch die eigentlich Studentenkarte im Briefkasten liegt.

Der persönliche Aufwand ist also ingesamt nicht groß. Man sollte jedoch etwas Geduld mitbringen.

Die Sparmöglichkeiten mit der card4students

Sparen lässt sich mit der Studentenkarte bei über 7000 Partnern. Das sind einerseits Partner vor Ort und andererseits Online-Partner bei denen es beim Einkauf Rückvergütungen gibt.

Bei welchen Partnern man wie viel sparen kann, lässt sich bequem über die card4students-Webseite herausfinden. Leider gibt es nicht in allen Städten viele Partner. Selbst in manchen größeren Städten sind nur weniger als 30 vorhanden, während es in Städten wie München, Augsburg oder Frankfurt am Main mehr als 200 oder sogar mehr als 300 Partner gibt. Ich persönlich habe es leider auch etwas schlecht getroffen. Es kommen jedoch ständig neue Angebote hinzu, so dass ich vielleicht bald auch in meiner Stadt fündig werde.

Bei den Partnern vor Ort genügt es in der Regel, beim Bestellen die Studentenkarte vorzuzeigen. Es werden also von den Partnern keine persönliche Daten gesammelt und ausgewertet.

Die Online-Partner sind vor allem für diejenigen interessant, die nicht nur bei Amazon online einkaufen. Die bekanntesten teilnehmenden Partner sind wohl Zalando und Neckermann, aber auch viele Mobilfunk und Internetprovider wie Vodafone, T-Mobile und O2. Für die Rückvergütungen bei den Online-Partnern genügt der Login mit den Kartendaten auf dem Cashbackportal von card4students und über das Portal bei den Partnern einzukaufen.

Setzt man die Karte oft ein und sind vor Ort auch entsprechend attraktive Partner vorhanden, dann lässt sich gut Geld sparen. Mit dem Cashbacksystem lässt sich auch noch Geld einsparen. Das können ein paar Prozent vom Einkaufswert sein oder auch Festbeträge von z.B. 80-150 Euro für den Abschluss eines Handyvertrages.

Zusatzleistungen: Girokonto und Kreditkarte

Ein kostenloses Girokonto ist immer wichtig und eine Guthabenverzinsung (hier sind es momentan 0,50% p.a.) nicht immer selbstverständlich. Zur Kreditkarte gehört außerdem ein Guthabenkonto mit einer momentanen Verzinsung von 1,65% p.a. und täglicher Verfügbarkeit. Mit dem Aufladen des Guthabenkontos der Kreditkarte können damit auch Beträge bezahlt werden, ohne Dispositionszinsen zahlen zu müssen.

Studenten wird mit der Kreditkarte ein niedriger Dispositionskredit auch ohne bestimmte Einkommensanforderungen gewährt.


Fazit

Da die Studentenkarte absolut kostenlos ist, lohnt sie sich eigentlich immer. Der Unterschied besteht eher darin, wie sehr sie sich lohnt. Die Rabatte lassen sich in der Regel bequem durch das Zeigen der Karte mitnehmen. Man muss sich einfach vorher im Internet informieren, welche Partner vor Ort mitmachen. Da es bei mir persönlich leider nicht so viele Partner gibt, kann ich sie nicht sehr häufig nutzen.

Die Rückvergütungen im Internet sind eine nette Sache, aber es gibt andere Cashbackseiten mit mehr Anbieterauswahl. Über die Höhe der Rückvergütungen lässt sich aber nicht meckern, so dass ich es sicherlich nutzen werde, wenn ich bei einem der Online-Partner einkaufe.

Das Girokonto hat wirklich gute Konditionen, aber da ich bereits ein anderes besitze, werde ich es nicht nutzen. Wer jedoch kein Girokonto hat oder mit seinem jetzigen nicht zufrieden ist, für den stellt das DKB-Girokonto ein gutes Angebot dar.

Die Kreditkarte kann ich persönlich da schon besser gebrauchen. Es kommt immer wieder vor, dass sich vor allem im Internet nur mit Kreditkarte bezahlen lässt. In Zukunft bin ich für solche Fälle mit dieser Karte gerüstet, auch wenn das Kreditlimit verständlicherweise eingeschränkt ist und die Dispozinsen bei häufiger Kreditnutzung teuer werden.

Empfehlenswert ist card4students besonders für alle, die auch mit dem Girokonto und der Kreditkarte etwas anfangen können. Da beides auch nach dem Studium kostenlos bleibt, bringt es jedoch auch keine Nachteile, nur die Studentenkarte selbst zu nutzen.

Felix

Zurück zur Startseite