Auslandsaufenthalt V: Study in the USA?

Gerade in den letzten Jahren ist der Trend immer stärker geworden, dass man vor oder während seines Studiums Zeit im Ausland verbringt, um Land und Leute kennenzulernen und seine Sprachkenntnisse in der jeweiligen Sprache zu vertiefen. Fließend Englisch zu lernen ist Hauptziel vieler Studenten, weshalb sich ein Auslandsaufenthalt in den USA anbietet.

Das “Land der unbegrenzten Möglichkeiten” ist anziehend wie ein Magnet. Allerdings erfordert eine Reise und vor allem ein längerer Aufenthalt in einem so weit entfernten Land auch sorgfältige Planung.

Symbolbild USA | BlogStudent.de

Symbolbild USA ‚© Marcel Klinger / pixelio.de‘


Möchte man in den USA ein Praktikum absolvieren, dann kann man sich schon in Deutschland um die Suche kümmern. Amerikanische Firmen bieten in der Regel viele Praktikumsstellen an und gerade größere Unternehmen stellen gerne Praktikanten aus dem Ausland ein.

Wer einen Praktikumsplatz ergattert hat, sollte sich dann schnellstens um das benötigte J1-Visum kümmern, die Bearbeitungszeit kann hierfür bis zu 6 Wochen dauern, deshalb bitte frühzeitig beantragen. Auch sollte ein umfassender Versicherungsschutz berücksichtigt werden. Hierfür bieten aber viele der großen deutschen Versicherungen spezielle Pakete für Studenten im Ausland an.

Wenn man an einer amerikanischen Universität studieren will, ist zuerst eine Bewerbung notwendig. Anders als in Deutschland sind die Auswahlkriterien viel strenger und es werden je nach Universität hohe Anforderungen gestellt. Deshalb sollte man Bewerbungen an mehrere in Frage kommende Universitäten schicken. Ebenfalls schwanken die Zugangsvoraussetzungen von Universität zu Universität. Daher ist es empfehlenswert, sich auf den Webseiten der Universitäten zu informieren, um dann die Bewerbungsunterlagen individuell passend zusammenstellen zu können.

Besonders wichtig sind natürlich auch die Kosten. Pauschal lässt sich hierüber leider nur wenig sagen. Nicht nur die Studiengebühren schwanken stark, sondern auch die Lebensunterhaltungskosten. Ein Semester kann jedenfalls einige tausend Dollar alleine an Studiengebühren kosten.

Gerade wenn man vielleicht während dem Aufenthalt eine Sprachreise absolvieren oder in den USA shoppen gehen will, dann sollte man ansonsten eher sparsam leben. Auch wenn der Aufenthalt in den USA kostenintensiv und einiges an Vorbereitung notwendig ist, so kann man darauf doch sein ganzes Leben lang zurückblicken. Ein solcher Aufenthalt, egal ob in Form eines Praktikums oder eines Auslandssemesters, macht sich nicht nur gut im eigenen Lebenslauf, sondern ist einfach ein tolles Erlebnis.

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