Kochen für Puristen – günstig, schnell und lecker

Für manche Studenten ist Kochen nach wie vor ein rotes Tuch. Auch wenn das nötige Equipment vorhanden ist, trauen sich einige nicht, den Kochlöffel in die Hand zu nehmen und mal in Eigenregie eine leckere, warme Mahlzeit zu kreieren. Für alle Puristen und Backofenverweigerer gibt es hier ein paar unkonventionelle Tipps, wie man mit nur geringsten Aufwand am Ende das Tages nicht mit leerem Magen ins Bett gehen muss.

Symbolbild Kochen (Kochlöffel) | BlogStudent.de

Symbolbild Kochen (Kochlöffel) ‚© Simone Hainz / pixelio.de'

Die Suppe zum Selbstauslöffeln

Ganz ohne Zubehör und Elektrizität wird es schwierig mit der warmen Mahlzeit, weshalb zumindest eine solide Grundausstattung vorhanden sein sollte, inklusive dem Wissen um deren Bedienung. Allein mit einem Wasserkocher lässt sich schon eine ganze Menge anstellen. Wer selbst einen solchen noch nicht besitzt, kann Wasserkocher bei otto günstig erwerben. In jedem Discounter gibt es etliche Fertiggerichte und Tütensuppen, die man nur mit kochendem Wasser übergießen muss, bis sie dann wenige Minuten später verzehrfertig sind. Diese bestechen zwar durch einen überaus verlockenden Preis, schmecken aber leider oft künstlich und haben nur wenig mit einer echten Suppe zu tun. Für eine ordentliche Suppe reicht es schon, ein Gemüse nach Wahl im kochenden Wasser zu garen und es unter der Beigabe von etwas Gemüsefond und ein bisschen Sahne einmal kräftig zu pürieren, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Mit Gewürzen abgeschmeckt kann es diese Suppe locker mit so manchem Dosen- und Tütenprodukt aufnehmen.

Nudeln energiesparend kochen

Für alle Nudelfreunde gibt es den sogenannten Spaghetti-Garer, der nicht viel mehr als ein zylindrisches Behältnis ist, in dem die Spaghetti platziert und mit kochendem Wasser übergossen werden. Durch einen Deckel verschlossen zieht die Pasta nun im heißen Wasser vor sich hin und ist nach zehn Minuten al dente. Diese Variante der Zubereitung verbraucht deutlich weniger Strom als die herkömmliche Methode mit dem Topf auf der Herdplatte. Statt sich dann noch eine entsprechende Tomatensoße auf selbiger anzurichten, kann auch einfach mit fertigem Pesto aus dem Glas Vorlieb genommen werden, das es in vielen Geschmacksrichtungen überall zu kaufen gibt, sich unter die Nudeln mischen lässt und zu einem viel intensiveren Geschmackserlebnis führt als so manche herkömmliche Nudelsoße. Auch Würstchen lassen sich im Übrigen analog dazu mit nur einer Ladung kochendem Wasser im Handumdrehen schön knackig garen, ohne dass zehn Minuten die Herdplatte in Betrieb sein muss.

Waffeln mal anders

Darf es ein herzhafter Nachtisch sein? Dazu braucht es kaum mehr als einen Toaster und eine Packung Waffeln aus dem Supermarkt. Diese werden in die Toasterschlitze geführt und leicht angewärmt oder je nach Geschmack auch etwas krosser geröstet. Bei diesem Vorgang verbreitet sich ein herrlicher Duft in der Küche und weckt Erinnerungen an die behaglichen Aromen, die einem auf dem Weihnachtsmarkt so begegnen. Tipp: Damit die Waffeln nicht anbrennen und der Geruch eine rauchige Note erhält, sollte allerdings nicht zu lange in vorweihnachtlichen Gedanken geschwelgt werden. Nach dem Herausnehmen können die heißen Waffeln nun mit allem verziert werden, was die Küche so hergibt. Klassisch mit Puderzucker, stilvoll mit einer Kugel Vanilleeis, dekadent mit Nougatcreme oder rustikal mit einem Löffel Apfelmus. Wohl bekomm’s!

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