Gute und schlechte Studentenjobs

Das Leben als angehender Akademiker ist kostspieliger als viele Außenstehende vielleicht annehmen. WG-Miete, Fachlektüre, Lebensmittel, Fahrrad/Auto und das Geld für die Party am Wochenende – die Ausgaben sind groß, während die Einnahmen meist bescheiden bleiben. Wer händeringend einen Studentenjob sucht, muss wissen, dass es gute und schlechte Beschäftigungen gibt und man sich die Auswahl deshalb nicht zu leicht machen sollte.

Symbolbild Studentenjobs (Kurierfahrer) | BlogStudent.de

Symbolbild Studentenjobs (Kurierfahrer) ‚© Karin Jung / pixelio.de’

Studentenjobs – die lockere Variante

Wer einen Studentenjob in Berlin oder einer anderen großen Stadt sucht, der findet in den Weiten des World Wide Webs meist eine entsprechende Auswahl. Die beliebten Jobs sind natürlich schnell vergeben und andere Stellen werden indes immer wieder frei, weil sich niemand so wirklich für den jeweiligen Job begeistern kann. An dieser Stelle möchten wir uns einige der beliebtesten Studentenjobs einmal genauer ansehen und erörtern, welche Arbeit mit dem Studentenalltag wirklich kompatibel ist. Ein zweischneidiges Schwert ist sicherlich der Job als Kurier- oder Pizzafahrer. Einerseits können die Fahrten mit dem Rad oder dem Auto durch den zähen Stadtverkehr ausgesprochen müßig ausfallen und andererseits stehen nette Bekanntschaften, regelmäßiges Trinkgeld und – bei einer weniger straff geplanten Route – auch regelmäßige Pausen an der Tagesordnung. Vor allem dann, wenn der jeweilige Kurierfahrer bereits eine gewisse Routine an den Tag legt und fast immer dieselben Strecken abfahren muss, kann der Kurierjob eine ziemlich entspannte Angelegenheit sein. Ebenfalls wenig anstrengend sind Jobs als Nachtwächter. In den allermeisten Fällen verbringt man einfach eine oder zwei Nächte pro Woche auf Betriebsgeländen, in Beachclubs, Zoos oder Museen und verdient auf diese Weise ein kleines Zubrot. Auch Reinigungsarbeiten werden häufig von Studenten nach der Vorlesung geleistet. Wer mehr verdienen möchte, muss jedoch meistens auch mehr leisten.

Studentenjobs – die schwierige Variante

Wer viel Geld verdienen muss, kommt meist auch nicht um einen anstrengenderen Studentenjob herum. Schweißtreibende, stundenlange Arbeit an der Heißmangel in einer Wäscherei, anspruchsvolle Aufgaben als Werkstudent in einem großen Unternehmen oder als Kellner in einem sehr gut besuchten, besseren Restaurant – das sorgt in den meisten Fällen für ein vergleichsweise volles Portemonnaie und Schweißperlen auf der Stirn. Es lohnt sich auch, bereits in der angestrebten Branche die Fühler auszustrecken und erste Kontakte für den späteren Beruf zu knüpfen. Selbstverständlich entsteht auf diese Weise eine nicht zu unterschätzende Doppelbelastung, mit der nicht jeder umgehen kann.

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