Fulltime-Studium und pflegebedürftige Eltern – passt das zusammen?

Die Universität kann trotz des ganzen Spaßes und der Flexibilität sehr zeitintensiv werden. Gerade in den Phasen der Klausuren bleibt oft nur wenig Zeit um Hobbys oder anderen Dingen nachzugehen. Auch die Ausübung eines Nebenjobs, den viele Studenten aufgrund der finanziellen Lage ausüben müssen, tragen ihren Teil dazu bei. Trotzdem müssen Partys, Arbeit und Familie in den stressigen Phasen des Studiums schon einmal zurückstecken. Auch ist ein Studium oft nicht in unmittelbarer Nähe des Heimatortes möglich oder man möchte einfach mal weg in eine große Stadt. Das gehört schließlich zum Erwachsenwerden dazu. Doch was passiert, wenn gewisse Personen, wie zum Beispiel Eltern oder Großeltern, spezielle Pflege benötigen und nicht einfach hinten angestellt werden können? Selbstverständlich möchte man diese nicht einfach im Stich lassen. Deswegen gibt es verschiedene Möglichkeiten Eltern oder Großeltern eine vollwertige Betreuung zu gewährleisten und dennoch ein Vollzeitstudium abzuschließen oder noch einen Nebenjob ausüben zu können.

Symbolbild Pflege | BlogStudent.de

Symbolbild Pflege ‚© Rainer Sturm / pixelio.de‘

Pflege je nach Schweregrad der Krankheit

Je nach Art der Pflegestufe ist eine unterschiedliche Betreuung notwendig. Demente Patienten benötigen zum Beispiel wesentlich mehr Unterstützung als Patienten, die körperlich eingeschränkt sind. Die Krankheit Alzheimer bricht vorwiegend im höheren Alter aus. Sie führt dazu, dass die kognitive Leistungsfähigkeit eingeschränkt wird und so auch leichte Aufgaben schnell zu einer harten Probe werden können. Ein Heilmittel für eine Demenzerkrankung gibt es nicht, doch die Ausbreitung der Krankheit kann durch umfassende Pflege und Betreuung verlangsamt werden. Eine Möglichkeit, die Eltern auch trotz Studium gerecht zu versorgen, wäre zum Beispiel ein Pflegeheim. Auch kann eine häusliche Tagespflege oder eine Rund-um-die-Uhr Betreuung sinnvoll sein.

Verschiedene Möglichkeiten, für unterschiedliche Pflegegrade

Viele Kinder geben ihre Eltern nur ungern in ein Pflegeheim und sehen diese Maßnahme oft als die letzte Lösung. Bei einigen Schweregraden der Krankheit und der Pflegebedürftigkeit ist dies leider kaum zu verhindern. Hier werden die Patienten von ausgebildetem Fachpersonal optimal umsorgt und eine 24-Stunden Betreuung ist gesichert. So ist auch in Notfällen schnell jemand zur Seite. Ist die Pflegestufe gering und ein eigenständiges Leben fast ohne Komplikationen möglich, so sind Hilfsorganisationen eine gute Möglichkeit um den Alltag der Eltern zu erleichtern. Essen auf Rädern vom Deutschen Roten Kreuz oder eine Betreuung durch die Organisation der Caritas sind nur Beispiele für die Unterstützung im Alltag. Reicht eine solche Betreuung nicht aus, ein Pflegeheim steht aber nicht zur Auswahl, so ist eine Rund-um-die-Uhr Betreuung durch private Organisationen, wie zum Beispiel Suna Care, eine Alternative. Hier zieht eine fachkundige Pflegerin oder ein Pfleger mit in die Wohnung oder das Haus der Eltern ein. Durch die ständige Anwesenheit fühlen sich viele Personen gleich sicherer, da so auch im Notfall schnell Hilfe zur Stelle ist. Die Pflegerin oder der Pfleger kümmert sich um die Senioren, unterstützt sie, wenn nötig, bei Alltagsaufgaben wie Anziehen und Waschen oder kauft mit ihnen ein. Ein großer Vorteil dieser Möglichkeit ist es, dass die Patienten sich im eigenen Heim befinden, was eine gewisse Sicherheit mit sich bringt.
Und wenn gut für die Eltern oder Großeltern gesorgt ist, ist ein Studium weit weniger nervenaufreibend und die Konzentration kann voll und ganz auf die Klausuren und Abgaben gerichtet werden.

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