Die erste Reise mit einem Wohnmobil

Spontan-Urlauber wissen das Reisen mit einem Wohnmobil zu schätzen. Man ist unabhängig von der Zeit und vom Urlaubsort. Koffer packen, einräumen und schon kann es in Richtung Sonne losgehen. Fühlt man sich irgendwo nicht mehr wohl, oder hat man genug von der Gegend gesehen, packt man alles ein und fährt ein paar Kilometer weiter. Wer diese Unabhängigkeit zum ersten Mal plant, der ist gut beraten, sich vorab intensiv zu informieren und sich mit dem Fahrzeug auch eingehend vertraut zu machen, um keine Überraschungen zu erleben.

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Reisen mit dem Wohnmobil

Die Deutschen haben das Wohnmobil schon lange für sich entdeckt

Den Schlüssel umdrehen und losfahren, dort anhalten, wo es die schönsten Plätze gibt, am Meer oder in interessanten Städten oder hoch oben in den Bergen. Wenn es nicht mehr gefällt, geht die Fahrt weiter. Ein Wohnmobil macht das möglich und das zu einem relativ günstigen Preis. Alleine in Deutschland gibt es eine halbe Million Wohnmobile in unterschiedlichsten Ausführungen und Bauarten. Es werden außerdem immer mehr, weil die Menschen ihr Herz für das Camping im eigenen Land entdecken. Warum auch ins Ausland reisen, wenn man vieles im eigenen Land noch nie gesehen hat? Fast 25 Millionen Urlauber übernachten in Deutschland auf Campingplätzen, ein Großteil davon sind Deutsche, nämlich 21 Millionen. Und in diesem Zuge wird festgestellt, dass die Wohnmobilcamper dabei einen immer höher werdenden Anteil einnehmen.

Wohnmobile kann man zu recht erschwinglichen Preisen wochenweise anmieten. So ist es auch einfach, einmal eine Probewoche zu machen, um festzustellen, ob einem diese Art des Reisens gefällt. Die rollende Ferienwohnung hat nicht nur die Vorteile von Freiheit und Unabhängigkeit, sondern kann einem auf diese Art auch die Vielfältigkeit eines Lands näherbringen. Dabei müssen die Koffer nur einmal gepackt werden. Ansonsten ist alles an Board, ob Küche, Bett, sogar Fahrräder oder das Surfbrett. Die neuesten Modelle sind sehr luxuriös und lassen keine Wünsche offen. Den Luxus lassen sich die Hersteller allerdings bei der Vermietung auch entsprechend entlohnen.

Auch bei der Größe des Wohnmobils können verschiedene Varianten gewählt werden. Ein kleiner Reisevan reicht zum Beispiel für zwei Personen sehr gut aus, die lediglich darin übernachten möchten. Hält man sich tagsüber länger im Wohnmobil auf oder ist man mit Kindern unterwegs, dann ist es ratsam ein größeres Modell zu nehmen, das auch über dem Fahrerhaus noch eine Schlafkoje hat. Damit hat jeder Mitreisende sein eigenes Bett. Wer es exklusiv mag, mit großer Sitzecke, einer geräumigen Dusche und Nobelküche, der muss bei einem „Dickschiff“ dann schon tiefer in die Tasche greifen. Diese Luxus-Wohnmobile sind allerdings auch mehr für alte Hasen gedacht, die wissen, wie man mit solch einem Koloss auf der Straße umgehen muss.

Zum Schnuppern reicht die kleine Variante des Wohnmobils

Camper-Neulinge sollten ihre erste Reise mit einem kleinen Modell starten. Dabei lernen sie schnell, wie das Fahrzeug einfach zu manövrieren ist. Ein Paar runden vorab auf einem ruhigen Parkplatz vermittelt schnell ein gutes Gefühl für das Wohnmobil. An den ungewohnt großen Kurvenradius und auch die eingeengten Sichtverhältnisse muss sich der ungeübte Fahrer erst einmal gewöhnen. Auch das Bremsverhalten ist etwas anders als beim PKW. Kleine Probleme, die mit einer Probefahrt und etwas Vorsicht schnell behoben sind. Danach steht einem schönen Urlaub nichts mehr im Wege.

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