Geld sparen: Mitfahrgelegenheiten

Studenten, die quer durch Deutschland reisen und dafür nur ein kleineres Budget zur Verfügung haben, können sich die stets teurer werdenden Angebote der Bahn oft nicht leisten. Eine Alternative hierzu stellen Mitfahrgelegenheiten dar.

Symbolbild Mitfahrgelegenheit | BlogStudent.de

Symbolbild Mitfahrgelegenheit

Mitfahrgelegenheiten gibt es wahrscheinlich schon seit es das Auto gibt, wobei man sich zuvor über Aushänge oder Absprachen verständigt hat. Das erfordert jedoch viel Aufwand von Fahrer und potentiellen Mitfahrern, eine lange und aufwendige Planung und gerade für ungewöhnliche Routen war es beinahe unmöglich Fahrer oder Mitfahrer zu finden. Durch das Internet hat sich auch das revolutioniert. Plattformen wie Blablacar.de bieten zahlreiche Verbindungen an, nicht nur zwischen den großen Städten. Absprachen erfolgen unkompliziert und schnell, es können Bewertungen abgegeben werden und zudem kann der Fahrer angeben, wie viel Gepäck er mitnehmen kann, ob im Auto geraucht werden darf, ob Musik gehört wird und ob sogar Tiere mitgenommen werden dürfen.

Für die größeren Städte Deutschlands wie zum Beispiel Köln, Frankfurt, Berlin und Hamburg findet man immer einige Verbindungen. Mittlerweile geht die Entwicklung auch soweit, dass man regelmäßig auch Mitfahrmöglichkeiten in die unterschiedlichsten Klein- und Mittelstädte Deutschlands findet. Auf einigen Plattformen ist es zudem auch noch möglich, größere Städte des Auslands anzureisen. Paris, Prag und Wien sind als Metropolen natürlich beliebt und werden oft angefahren. Es bietet sich also auf jeden Fall an, vor einer Reise mal einen Blick in die verschiedenen Mitfahrbörsen zu werfen.

Solche Plattformen können von jedem genutzt werden, der entweder eine Mitfahrgelegenheit anzubieten hat, oder der eine Mitfahrgelegenheit in Anspruch nehmen möchte. Eventuelle Mitfahrer können gegenüber Bahnangeboten viel Geld sparen und Fahrer können ihre Fahrtkosten decken. Gerade auf langen Strecken vergeht die Zeit zudem deutlich schneller, wenn man jemanden hat, mit dem man sich unterhalten kann.

Verständlicherweise haben viele Leute erstmal Bedenken gegenüber solchen Mitfahrgelegenheiten. Schließlich steigt man zu einem Fremden ins Auto und ein kurzer telefonischer Kontakt macht aus einem solchen noch lange keinen Vertrauten. Mitfahrzentralen im Internet versuchen dem auf verschiedene Weisen entgegenzuwirken. So werden beispielsweise von Fahrern und Mitfahrern ausführliche Profile angelegt und darin beispielsweise Angaben zu Interessen, Musikgeschmack und sogar Gesprächsfreudigkeit gemacht. Frauen haben zudem die Möglichkeit, nur bei anderen Frauen mitzufahren, beziehungsweise nur andere Frauen mitzunehmen.

Negative Erlebnisse wie Raser, unangenehmer Geruch oder uninteressante Gespräche sind zwar nicht ganz ausgeschlossen, aber die positiven Erfahrungen überwiegen eindeutig.

Fazit: Als günstige und dennoch schnelle Alternative zur Bahn ist die Mitfahrgelegenheit unbedingt zu empfehlen! Auch die soziale Komponente ist ein gutes Argument.

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