Als Student ein Auto finanzieren

Der Traum vom eigenen Auto ist bei vielen Studenten noch aktuell. Denn ein Fahrzeug vor der Tür erhöht die eigene Mobilität doch erheblich. Sei es der Besuch bei den Großeltern, der wöchentliche Großeinkauf oder die Fahrt zum abendlichen Training – die Option, auf das Auto zurückgreifen zu können, kann Zeit und Nerven sparen. Doch in der Regel ist das Sparkonto noch nicht groß genug, um einfach in den nächsten Laden zu marschieren und sich sein Wunschauto auszusuchen. Doch keine Angst: Auch für Studenten gibt es Möglichkeiten, sich ein eigenes Auto zu finanzieren.

Autokauf | BlogStudent.de

Autokauf ‚© Claudia Hautumm / pixelio.de‘

Gebrauchtwagen oder Neuwagen

Bevor allerdings das Thema der Finanzierung angegangen werden kann, muss erst geklärt werden, wie viel Geld überhaupt investiert werden soll. Die wichtigste Frage in diesem Zusammenhang: Neuwagen oder Gebrauchtwagen? Ein Auto direkt vom Händler hat den Vorteil, dass Du sicher sein kannst, dass sich das Fahrzeug in einem erstklassigen Zustand befindet. Bei Schäden greift zudem die Garantie des Herstellers. Das Problem aber: Neuwagen sind sehr teuer – selbst wenn der Händler einen Rabatt für Studenten einräumt. Deutlich günstiger sind hingegen Gebrauchtwagen. Als Faustformel kann gelten: Ein Auto verliert in den ersten drei Jahren seines Lebens rund die Hälfte seines Werts. Vor dem Kauf eines gebrauchten Autos sollte dieses aber unbedingt von einem Experten begutachtet werden. Der TÜV etwa bietet entsprechende Gutachten an.

Autokredit mit Mitantragsteller oder Bürgen

Wenn nicht gleich zu Beginn die volle Kaufsumme zur Verfügung steht, gibt es die Möglichkeit einen Teil zunächst per Kredit zu finanzieren. Hier empfiehlt es sich, verschiedene Angebote zu vergleichen. Autohäuser gewähren oft Kredite mit niedrigen Raten, die dann aber eine hohe Abschlusszahlung beinhalten. Günstiger kann es daher sein, direkt einen Kredit bei einer Bank aufzunehmen und höhere Raten zu bezahlen. Problematisch kann allerdings werden, dass Studenten oftmals nicht über ein festes Einkommen verfügen und die Aufnahme eines Kredits daher schwierig werden kann. Aus diesem Grund sollte man die Kreditanfrage möglichst an mehrere Banken gleichzeitig stellen. Besonders bequem geht das mit dem Formular unter https://www.autokreditevergleich.de/studenten/. Nach Eingabe der persönlichen Daten in einem Online-Formular, wird die Anfrage an verschiedene Banken gesendet und man erhält von den Anbietern, die eine Autofinanzierung auch für Studenten anbieten, entsprechende Angebote zurück.

Wenn möglich sollte man einen zweiten Kreditnehmer angeben: So erhöht man die Kreditchancen und erhält in vielen Fällen auch einen besseren Zins.

Den Kredit musst Du auch in diesem Fall selber abzahlen. Der Kreditgeber hat aber die Sicherheit, dass im Zweifelsfall der Bürge mit dem festen Einkommen einspringt.

Leasing

Eine Möglichkeit die eigene Liquidität zu schonen und sich von der Problematik des Wertverlustes zu befreien, stellt das Leasing dar. Viele Unternehmen haben hier besondere Angebote für Studenten – die beispielsweise eine geringere Anzahlung vorsehen. Diese Form der Finanzierung bietet den Vorteil, dass die Flexibilität erhalten bleibt: Am Ende des Vertrags kannst Du einfach entscheiden, ob du das Auto mit einer Abschlusszahlung übernimmst, den Leasingvertrag verlängerst oder den Wagen einfach zurückgibst. Allerdings stellt das Leasing eine vergleichsweise teure Form der Fahrzeugfinanzierung dar. Wenn Du also von vorneherein planst, das Auto länger zu behalten, ist in der Regel ein Kredit die günstigere Variante. Neben dem Neuwagenleasing gibt es zudem auch Angebote des Gebrauchtwagenleasings. Diese sind in der Regel etwas günstiger, dafür ist aber die Qualität der Fahrzeuge auch nicht so hoch.

Carsharing als Alternative zum eigenen Auto

Neben den Anschaffungskosten solltest Du allerdings im Hinterkopf behalten, dass auch laufende Kosten anfallen. Neben dem Benzinverbrauch sind dies beispielsweise die Kosten für die Versicherung und notwendige Reparaturen. Schon vor dem Kauf solltest Du dir also überlegen, ob du diese regelmäßigen Ausgaben bestreiten kannst und willst. Eine Alternative stellen ansonsten auch Carsharing-Angebote dar. Diese gibt es inzwischen in allen bekannten Universitätsstädten.

Der große Vorteil: Du zahlst nur für das Fahrzeug, wenn Du es auch wirklich nutzt. Statistiken haben gezeigt, dass das eigene Auto in der Regel 23 Stunden des Tages ungenutzt auf einem Parkplatz steht. Dafür kannst Du mit dem eigenen Auto aber beispielsweise auch spontan in eine andere Stadt fahren. Beim Carsharing ist dies nicht immer möglich.

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