Studentenfraß war gestern: Einfach aber lecker kochen

Ab und zu etwas zu essen ist überlebenswichtig und diese Grundregel gilt selbstverständlich auch für Studenten. In der Regel preiswert und bequem ist der Weg in die Kantine und auch das unterschiedlichste Fast Food wird natürlich gerne verzehrt. Abwechslung davon bietet hingegen die Möglichkeit selbst zu kochen und hierbei können “günstig”, “gesund” und “vielfältig” gut vereint werden.

Die Voraussetzung für erfolgreiches aber möglichst stressfreies Kochen ist eine ungefähre Vorstellung des gewünschten Ergebnisses. Experimentelles Kochen liegt zwar absolut im Trend, geht im Amateurbereich jedoch erfahrungsgemäß meistens schief. So helfen vor allem geeignete Rezepte bisherigen Kochmuffeln eine Entsorgung des Kochresultates und eine Komplettsanierung der Küche zu vermeiden.

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Symbolbild Essen ‚© brandtmarke / PIXELIO'

Einfache und deshalb nicht minder schmackhafte Rezepte für Studenten lassen sich mittlerweile auf vielen Internetseiten finden und können dort in der Regel auch von Nachkochern bewertet werden. Einige Beispielseiten habe ich am Ende des Artikels angefügt.

Sind die ersten Kochversuche schließlich geglückt und die Resultate auch essbar heißt es dennoch erstmal weiter üben, bevor man das Gekochte anderen vorsetzt. So lassen sich ungewollte Zwischenfälle vermeiden und eventuell auch einige Freundschaften retten. Später kann dann jedoch der im Kochen etwas geübtere Student wunderbar auf Partys mit seinem leckeren Fingerfood oder ebensolchen Salaten glänzen. Auch auf der Suche nach einer neuen WG kann das neu entdeckte Kochtalent oft punkten, denn gutes Essen weiß beinahe jeder zu würdigen.

Wichtige Links zum Artikel:
http://www.studentenkochbuch.net
http://www.chefkoch.de/rs/s0t211/Studentenkueche-Rezepte.html
http://www.studikoch.de

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26 Gedanken zu „Studentenfraß war gestern: Einfach aber lecker kochen“

  1. Ich finde es persönlich auch wichtig kochen zu können! In meinen bisherigen WGs haben wir uns ca. 3-4-mal im Monat zu einem Abend zusammen getan und jeder hat mal gekocht. Das war auch interessant mal anderes Essen zu kosten, als das was man selbst immer kocht und sich damit auch neue Ideen dadurch zu holen. Die meisten Gerichte gingen nicht nur schnell waren auch superlecker und vor allem preisgünstig. Ich kann es nur empfehlen. Meine Freundin ist auch begeistert was ich manchmal so alles zaubern kann.

  2. Mir persönlich macht das Kochen sehr viel Spaß. Zwar hat man als Student nicht immer die Zeit, abends noch etwas leckeres zu zaubern, aber wenn ich denn mal den Löffel schwinge, freuen sich meine Mitbewohner. Experimentelles Kochen oder wie ich es auch nenne “Freestyle-Kochen” ist einer meiner Leidenschaften, d.h. ich versuche mich nicht immer an Rezepte zu halten, sondern probiere immer mal was neues aus. Das kann zwar in die Hose gehen, jedoch ist mir das noch nie passiert. Es hat immer gut funktioniert. In der Küche sollte man auch kreativ sein können. 😉

  3. Und gerade unter Studenten ist es nicht schwer, mit etwas Kochwissen Punkte zu sammeln, wenn man nur Mensaessen und Pizzadienst gewohnt ist. Unter den Blinden ist der Einäugige König…

    Das Internet hat aber auch vieles verändert. Mein Studium war Mitte der Neunziger, da war das WWW noch in den Kinderschuhen. Zwei Informatikstudenten hatten zu einem kleinen Sit-in eingeladen, und ich weiß noch, daß es damals große Heiterkeit hervorrief, als sie beschrieben, wie sie nachmittags das Internet durchforsteten nach einem Rezept für einen Kartoffelsalat. Heute ist es das normalste der Welt, sich seine Rezepte aus dem Internet zu holen.

    Und eine Abschlußbemerkung noch: Ja, experimentelles Kochen geht schief, wenn man nicht genau weiß, was man tut. Ich komme immer noch zum besten Ergebnis, wenn ich mich streng ans Rezept halte.

    Sören

  4. immer wieder ein schönes Beispiel, dass man auch mit wenig Geld was schönes und gesundes und nahrhaftes kochen kann. Oft sind die Fertigmenüs und Tüten teurer als frische Ware. Und soviel länger dauert das Kochen auch nicht unbedingt. An sich kann Kochen ja sogar Spaß machen, gerade mit mehrere 🙂
    LG
    Andy

  5. Das schaut super lecker aus. Das stimmt schon, ich bin auch der Meinung, dass Fertigessen teurer ist als gesundes, selbstgemachtes Essen. Mittlerweile koche ich auch richtig gern!

  6. Ich finde es auch sehr wichtig kochen zu können. Ich habe manchmal das Gefühl das viele das ziemlich uncool finden kochen zu können. Besonders bei Frauen ist mir das aufgefallen. Vielleicht glauben sie das sie als Hausfrau herabgestuft werden. Aber was spricht über gutes Essen, welches man selber und vor allem preiswert kochen kann. Ich kann nur von mir sagen das ich recht gut kochen kann und auch darauf stolz bin.

  7. Hallo,
    ich finde es mittlerweile auch ganz übel, dass heute kaum noch jemand kochen kann. Einfach nur noch maggi fix Tüten kaufen, zusammenpanchen und fertig ist der Einheitsbrei.
    Es gibt dank Internet soviele Rezepte kostenlos und schnell im Zugriff, so daß sich jeder binnen Minuten ein schönes Rezept heraus suchen kann.
    Und nach einem Rezept nachkochen ist nun wirklich nicht so schwer. Aber die meisten Leute machen das heute gar nicht mehr. Wenn ich bedenke wie Großmuttern noch kochen konnte…
    Jaja, die gute alte Zeit.
    Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass eines Tages wieder mal mehr junge Leute kochen können 🙂
    Ich habe mittlerweile auch umgedacht und koche meist gesund und benutze keine Fertigtüten und Fertigprodukte und damit macht das Essen viel mehr Spaß 🙂 Einfach mal ausprobieren 🙂
    LG
    Bernd

  8. Hallo,
    ich bin selber Student und finde es erschreckend, wie viele Studenten immer nur in der Mensa essen oder sich von Fertigprodukten ernähren. Ich selber verzichte auf jegliches Fertigessen. Und selber kochen ist jetzt auch nicht sooo aufwendig oder kostenintensiv. Ich finde eher, dass es preiswerter ist, da mein Freund und ich auch satt werden (nicht wie oft in der Mensa) und wir wissen vor allem was in unserem Essen drin ist. Und wir können zu dem mit regionalen und saisonalen Zutaten kochen.
    Ich finde jedoch Studentenkochbücher nicht so toll, da es meist sehr eintöniges Essen gibt. Oft Nudeln und Nudeln und wer braucht schon ein Buch für Rührei oder Spiegelei, dakann man auch mal Anregungen bei chefkoch einholen.
    LG,
    Nadine

  9. Hi,

    für mich stellt sich immer die Frage was kochen, wenn ich nicht Lust habe erst alle ausgefallen Zutaten aus den Rezeptbüchern zu besorgen. Ich brauche daher einfachen, schnelle Rezepte.
    Gruß
    Mat

  10. Also ich finde du hast vollkommen recht damit, dass Studenten häufiger selber kochen sollten. Das Mensaessen ist natürlich von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass halt in erster Linie Fertigprodukte verwendet werden. Man weiss nie so richtig, was da drin ist und ob man sich jetzt gesund ernährt. Mir hat es auch irgendwann gar nicht mehr geschmeckt und dann hat sich das Angebot auch immer so schnell wiederholt. Es gibt wirklich viele tolle und einfache Rezepte, die gar keinen großen Aufwand darstellen. Außerdem kann dann jeder verarbeiten, was er möchte. Immer besser für Leute, die sich gesund ernähren wollen. Nudelgerichte gehen da mit am schnellsten und sind einfach lecker!

  11. Hallo zusammen,
    in unserer Studenten-WG haben wir zwar keinen gelernten Koch, dafür aber einen gelernten Brauer, der jetzt das Brauen sogar noch studiert. Wenn wir nichts zu Essen haben, dann können wir wenigstens sicher gehen, dass uns das Bier nicht ausgeht 😉
    Schönen Tag noch

  12. Ich muss sagen, dass ich einerseits echt froh bin, dass ich nicht mehr studiere und mir um solche Dinge keine Sorgen mehr machen muss…aber sicherlich wäre diese Seite früher eine große Hilfe gewesen. Aber in der WG war bei uns oft das Thema Alk und Räuchermischungen wichtiger als Essen :-))

    Und jetzt muss ich sagen…wünsche ich mir manchmal einfach auf dem Sofa ein Butterbrot essen zu können, anstatt andauernd in irgendwelchen Restaurants mit Krawatte zu sitzen…So ist das Leben 🙂

    Viele Grüße

    Derik

  13. Toller Artikel! Ich als Neu-Studierende musste auch erst einmal lernen mit wenig Geld gut zu kochen. Ist doch was anderes als wenn Mutti kocht 😀

    Irgendwann bin ich auf den Trip gekommen, dass viel kochen und anschließend einfrieren super günstig ist. So hat man auch gleich mehrere Portionen für mehrere Tage an denen man nicht kochen muss und trotzdem gutes und gesundes Essen hat!

    Liebe Grüße
    Steffi
    🙂

  14. Ich hätte früher nie gedacht, dass ich einmal in ein Kochbuch sehen werde. Aber heute tu ich es fast täglich! Es macht einfach Spaß und man weiß immer genau was in seinem Essen ist 😉

  15. Das Mensa-Essen meiner Uni war nicht wirklich abwechslungsreich und vor allem auch nicht gut. Da bleibt einem nur selbstgekochtes Essen. Aber hier weiß man wenigstens was drinnen ist und teurer ist es meist auch nicht, eher im Gegenteil.

  16. Gute Initiative! Ich versuche so häufig wie möglich mit natürlichen Zutaten selbst zu kochen und auf verarbeitete Lebensmittel, Fertiggerichte und Fastfood zu verzichten. Das Budget entlastet man dabei auf alle Fälle auch noch.
    Dabei sieht es in Deutschland mit dem Selber-Kochen meiner Einschätzung nach noch ganz passabel aus. In vielen Ländern der Welt gehört der Griff zum Convenience-Gericht im Supermarkt oder schnell mal zur Fastfood-Kette deutlich häufiger dazu.

  17. Selber zu kochen ist eine super Alternative zu Mensa-Essen, Fertiggerichten und Co. Vor allem ist es dann frisch und man weiß, was drin ist. Ich selber koche super gerne auch vegan. Und das ist meist auch mit kleinem Budget machbar, wenn man nicht auf Ersatzprodukte angewiesen ist. Ich hole mit immer gern Rezepte und auch Zutaten im Internet. Dann ist es wirklich super easy! 🙂

  18. Selber kochen ist günstiger als der ganze Fertigkram oder das Mensaessen. Wer das Glück hat einen kleinen Balkon zu besitzen, muss auch im Sommer mit einem Elektrogrill nicht auf das Grillen verzichten. Dabei muss es nicht zwingend immer Fleisch geben, denn auch Gemüse und Obst kann man wunderbar auf dem Grill zubereiten.

  19. Das Mensa-Essen…
    Also aus Gelsenkirchen kann ich jedenfalls berichten – es ist nicht das Beste. Da ist selber kochen eine echte Alternative, vorallem kostengünstiger. Aber immer diese Arbeit an den Abenden.. das einkaufen.. In der Mensa Essen ist auf jeden Fall bequemer. Aber obwohl das Mensa Essen subventioniert ist.. Nach einer Zeit geht das ganz schön ins Geld!
    in diesem Sinne,
    Nudeln und Ketchup gehen immer!

    Grüße aus Gelsenkirchen

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