Geld sparen: Studentenrabatte

Viele Produkt- und Diensleistungsanbieter haben das Werbemittel Studentenrabatte für sich entdeckt. Bei einer solchen Menge von Angeboten ist es gar nicht so leicht den Überblick zu bewahren.

Glücklicherweise gibt es mehrere Webseiten, die sich ausschließlich mit diesem Thema beschäftigen und eine Übersicht über verfügbare Studentenrabatte gewähren. Am Ende des Artikels habe ich dazu einige Links zusammengetragen.

Allgemein muss hier aber angemerkt werden, dass in der Regel weder die Anbieter von Studentenrabatten noch die Vermittler (dazu gehören die bereits erwähnten Webseiten) aus reiner Nächstenliebe handeln. Rabattaktionen sind grundsätzlich in Produkt- und Dienstleistungspreise einkalkuliert und haben sich als Werbeaktionen bewährt. Studenten sind aus werbetechnischer Sicht nicht unbedingt aus Budgetgründen interessant, sondern vielmehr um eine langjährige Bindung an das entsprechende Produkt oder die Dienstleistung zu erreichen. Die Rabattvermittler hingegen profitieren meistens durch entsprechende Provisionen.

Studentenrabatt
Symbolbild Rabatt ‚© Gabi Schoenemann / PIXELIO'

Das soll jedoch nicht heißen, dass man die Rabatte nicht nutzen soll. Zwei Beispiele sollen verdeutlichen wann es Sinn macht Rabatte zu nutzen und in welchen Situationen die Nutzung eher fraglich ist.

Beispiel 1:
Ich entschließe mich ins Kino zu gehen und bekomme dort das Angebot mit meinem Studentenausweis 1 Euro Ermäßigung zu erhalten. Angenommen ich habe meinen Studentenausweis auch dabei, macht es hier natürlich wenig Sinn die Ermäßigung nicht zu nutzen. Habe ich ihn nicht dabei, dann sollte ich ihn nächstes mal mitnehmen…

Beispiel 2:
Ich benötige einen neuen Handyvertrag und habe die Wahl zwischen Vertrag A ohne Rabatt, der allerdings eher meinen Bedürfnissen entspricht und Vertrag B mit einem verlockenden Rabattangebot. Hier ist es wichtig langfristig zu denken und zu erkennen, dass Vertrag B auf Dauer wohl deutlich teurer sein wird.

Beide Beispiele sollen einfach zeigen, dass eine Kaufentscheidung nicht primär aufgrund solcher Rabatte getroffen werden sollte.

Wichtige Links zum Artikel:
http://www.studentenrabatte.de/
http://www.studenten-spartipps.de/
http://www.geizstudent.de/

fes

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6 Gedanken zu „Geld sparen: Studentenrabatte“

  1. Ich finde es sehr gut, dass der obige Artikel kritisch mit dem Thema Rabatte umgeht, und vor allem, dass er auf die Gewinnmargen hinweist, die Rabatte schon beinhalten. Wichtig finde ich auch den Gedanken der Produktbindung, die mit solchen Rabatten einkalkuliert wird. Es ist also völlig klar, dass Rabatte nicht nur um ihrer selbst willen genutzt werden sollten, auch wenn sie verführerisch sind; wenn man das Produkt aber sowieso benötigt, zum Beispiel in meinem Fall jetzt gerade Microsoft Office, kann auch ein Rabatt nicht schaden! Schließlich bin ich dann an das Produkt sowieso schon gebunden (durch jahrelange Nutzung schon seit Schulzeiten:D) und kaufen müsst ich es sowieso.
    Ich habe also bei meiner Recherche festgestellt, dass es für das Microsoft Office Paket wesentlich vergünstigte Angebote für Schüler und Studenten gibt und da ich es sowieso kaufen wollte (oder muss ;)) lohnt sich das für mich. Darauf wollte ich die studentischen Besucher dieser Website hinweisen.
    Liebe Grüße, Laura

  2. Ich habe auch schon so einige Male nette Rabatte mit meinem Studentenausweis bekommen. Kino ist ein klassisches Beispiel, da lohnt es sich wirklich, den Ausweis dabeizuhaben. Ansonsten gibt es super Studentenangebote bei Zeitungs- und Zeitschriftenabos, die sich auf Dauer sehr lohnen. Aber man muss schon aufpassen, dass man sich nicht ein vermeintliches tolles Angebot andrehen lässt, dass auf lange Sicht doch nicht so toll ist oder aus dem man nur schwer wieder rauskommt.

  3. In vielen Uni-Städten gibt es auch in vielen Kneipen oder Restaurants Rabattaktionen für Studis. Meist wissen die Leute vom Asta hier mehr. Dann kann man von so netten Aktionen wie 2 for 1 oder freien Eintritt in Diskotheken profitieren.

  4. Klar gibt es die Rabatte nicht aus reinem Gutmenschtum – schließlich spekuliert z.B. Microsoft darauf, dass ein Student, der jetzt noch für vergleichsweise wenig Geld eine Studentenversion von Office erworben hat, später einmal im Berufsleben aus lauter Gewohnheit wieder zu Office greift – aber dann eben zum vollen Preis.

    Trotzdem sind die Vergünstigungen, die man als Student erhält, teils schon beeindruckend.

    So kann man z.B. Windows 7 und 8 gleich ganz kostenlos bekommen, wenn die eigene Fakultät Mitglied bei Microsofts Dreamspark-Programm ist. Auch solche unerlässliche Tools wie Office gibt es in einer stark rabattierten Studentenversion.

    MS Office University 2010 gibt es z.B. bereits für 89 Euro, also über 600 Euro reduziert im Vergleich zur regulären Version. Dabei bekommt man das komplette Office-Paket und momentan sogar noch für ein halbes Jahr die Möglichkeit, kostenfrei auf Office 2013 nach dessen Erscheinen upzugraden.

    Und wenn man dann später mit dem Studium fertig ist, steigt man eben auf Open Office um ;).

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