Nebeneinkommen für Studenten: Autorentätigkeit bei Content-Anbietern

Als Student sitzt das Geld oftmals eher knapp und der passende Job zur Finanzierung des Lebensunterhaltes ist nicht immer leicht zu finden. Besonders durch das Internet bieten sich jedoch gerade für Studenten vielfältige Möglichkeiten, aktiv zu werden: So ist die Tätigkeit als unabhängiger Autor von Webseitentexten eine kurzweilige und vor allem lukrative Nebentätigkeit.

Symbolbild Autorentätigkeit | BlogStudent.de
Symbolbild Autorentätigkeit ‚© Cornelia Menichelli / pixelio.de'

Der Weg zum Freelancer-Autor

Für die Tätigkeit als Autor für Webseitentexte, vor allem für sogenannte SEO-Texte (SEO = Search Engine Optimization, dt. Suchmaschinenoptimierung), werden neben einem Internetanschluss natürlich auch die passenden Auftraggeber benötigt. Als Freelancer-Autor ist es besonders wichtig, gezielt an Aufträge zu gelangen, um einen entsprechenden Verdienst zu erhalten. Content-Anbieter sind eine gute Anlaufstelle, denn diese bieten mit ihren riesigen Autorenpools und technisch ausgereiften Portalen eine Schnittstelle zwischen Auftraggebern und Autoren. Um über eine Content-Agentur tätig werden zu können, ist zunächst eine kostenfreie Registrierung erforderlich. Nach der Freischaltung des eigenen Profils werden daraufhin meist ein oder mehrere Probetexte verlangt, um die Leistung, bzw. Textqualität einstufen zu können. Je besser diese erste Einstufung ausfällt, desto besser gestalten sich die Verdienstmöglichkeiten und desto höher ist die Chance zur Bearbeitung von Aufträgen.

Von der Auftragsannahme bis zur Bezahlung: Der Arbeitsablauf als Autor

Ist das Profil freigeschaltet und die Ersteinstufung abgeschlossen, steht der Zugriff auf das Auftragsportal zur Verfügung. Dort können in vielen verschiedenen Kategorien Aufträge angenommen und bearbeitet werden. Sind die im Autorenbriefing gestellten Anforderungen an den Text erfüllt, kann der Autor diesen zur Vorlage bei dem Auftraggeber einreichen. Über interne Kontaktformulare besteht die Möglichkeit, direkt zu kommunizieren und so dafür zu sorgen, dass der Text optimal mit den Erwartungen des Kunden übereinstimmt. Dieser entscheidet, ob der Auftrag abgenommen, in Revision gegeben oder abgelehnt werden soll. Bei einer Abnahme des Textes bekommt der Autor sein Honorar auf sein Konto beim Portalbetreiber übertragen, darüber hinaus wird der Text anhand verschiedener Kriterien bewertet. Diese Bewertungen werden in aller Regel auf dem Autorenprofil angezeigt und dienen sozusagen als Aushängeschild für den Schreiberling. Sobald genügend Texte angefertigt wurden, die als gut oder sehr gut bewertet werden, besteht auch die Chance, auf die nächste Stufe aufzusteigen und so Zugang zu Aufträgen zu erhalten, die zwar erweiterte Ansprüche stellen, aber auch entsprechend besser vergütet werden. Aber Vorsicht: Bei qualitativ schlechten Texten oder Unzuverlässigkeit kann es auch zu einer Abstufung kommen. Das Honorar kann bei verschiedenen Anbietern unter unterschiedlichen Konditionen angefordert werden – bei content.de muss beispielsweise zunächst eine Mindestgrenze von 10 € erreicht worden sein. Dafür kann die Honoraranforderung dann jederzeit getätigt werden, während bei vielen anderen Anbietern das Honorar nur einmal monatlich ausgezahlt werden kann.

Studenten als Autoren für Content-Anbieter

Die Anforderungen an das Verfassen von Texten scheinen auf den ersten Blick nicht sonderlich hoch zu sein, jedoch sind neben einer guten Ausdrucksfähigkeit sowie ebensolcher Grammatik und Rechtschreibung verschiedene weitere Fähigkeiten für diesen Nebenjob erforderlich. So muss die Kreativität der Autoren stets mit den teilweise recht streng zu befolgenden formalen Vorgaben unter einen Hut gebracht werden. Da Studenten ein allgemein hohes Bildungsniveau aufweisen und gerade das schriftliche Bearbeiten vorgesetzter Tasks in bestimmten Formatierungen ein wichtiger Bestandteil eines jeden Studiums ist, eignet sich die unabhängige und zeitflexible Tätigkeit als Freelancer für Studenten ganz besonders. SEO-Texte werden im Online Marketing eingesetzt, um die Sichtbarkeit einer Webseite in den Suchmaschinen wie Google & Co. zu steigern und so gezielt für die jeweilige Seite werben zu können. Durch die für das Studium nahezu notwendige Medienkompetenz und das Fachwissen fällt Studenten das Verfassen dieser Texte besonders leicht. Es gibt viele Guides und FAQs, die einen schnellen Einstieg in die SEO-Branche ermöglichen.

Die Vorteile der Content-Portale

Einer der vielen Vorteile, die Content-Agenturen bieten, ist der Wegfall der Akquisetätigkeiten sowie der laufende Nachschub stetig neuer Aufträge. Gerade für Schreibanfänger ist dies ein wichtiger Punkt, denn besonders in der Anfangsphase ist eine umfassende Auswahl an Aufträgen von großer Wichtigkeit, um nicht nur genügend Einkommen erzielen zu können, sondern auch möglichst schnell wertvolle Erfahrungen zu sammeln und routiniert zu werden. Sind die Auftraggeber zudem zufrieden mit dem Autor und seiner Arbeit, steigt die Chance auf direkte Auftragsanfragen, bei denen jeder Autor für sich selbst einen eigenen Preis pro Wort festlegen kann. So kann sich jeder einen eigenen Kundenstamm schaffen, der wie von selbst für neue Aufträge sorgt. Diese können bei freier Zeiteinteilung von zuhause aus abgearbeitet werden. Der Verdienst entspricht nach sehr fairen und transparenten Kriterien der eigenen erbrachten Leistung. Gerade durch diese Aspekte ist die Freelancer-Tätigkeit für Studenten eine ideale Möglichkeit, sich neben dem Studium ein attraktives Nebeneinkommen zu sichern.

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Content.de, dem Portal für maßgeschneiderte Texte.

Zurück zur Startseite

27 Gedanken zu „Nebeneinkommen für Studenten: Autorentätigkeit bei Content-Anbietern“

  1. Man muss dabei natürlich auch immer bedenken, dass man als Freelancer gerade am Anfang nicht das große Geld pro Text machen wird. Um ein Einkommen zu sichern, dass das eigene Leben als Student etwas aufwertet, muss man erstmal zeigen, dass man auch wirklich besser arbeitet als die meisten anderen Schreiberlinge, besonders bei Portalen, wo die Registrierung kostenlos ist. Im Grunde also wie in jedem anderen Job auch: Man muss sich erstmal hocharbeiten – daran immer mit denken!

  2. Danke für diesen ausführlichen Bericht. Ich habe mir schon mehrere Möglichkeiten in Betracht gezogen mein Budget bisschen auszuwerten.
    Da das schreiben von Texten mir in der Regel sehr gut gelingt ist dein Vorschlag eine echte alternative.

  3. Wir sind selber Blogbetreiber und immer wieder auf der Suche nach guten Texter. Leider ist dies heute noicht so einfach. Trotzdem findet man auf den einschlägigen Portalen immer wieder gute Leute.
    Das Internet wird für viele zum guten Nebenverdienst.

  4. Interessanter Bericht. Damit erledigt sich die Suche von Textern in einschlägigen Foren. Besonders erwähnenswert ist noch die Preisgestaltung von Content.de. Für 5-Sterne-Texter (also sehr hochwertige Texte) gibt es 4cent/Wort. 2cent gehen zusätzlich an content.de. Fairer Deal.

  5. Das hört sich ja total klasse an. Aber hat ein Student denn so viel Zeit, vorab ohne Sicherheit, das Geld auch zu erhalten, Texte zu schreiben? Und wie lang und wie gut recherchiert müssen diese Texte sein? Hört sich auf jeden Fall nach einer tollen idee an. Und wenn man später im texterischen Bereich arbeiten möchte oder online tätig ist, macht sich so ein selbstständiger Nebenjob im Lebenslauf sehr gut.

  6. Insebesondere, wenn man sehr häufig auf der Suche nach qualitativ hochwertigem Content ist, macht ein Contentportal Sinn.
    Für Studenten, macht es ebenfalls durchaus Sinn, soch so neben dem Studium den ein oder anderen Groschen dazu zu verdienen.

    Eine klassische Win-Win-Situation also 😉

  7. Gute Texte zu verfassen innerhalb kurzer Zeit ist fast unmöglich weil der Student nicht Experte in allen Sachgebieten sein kann. Das bedeutet er muss viel Zeit aufwenden um sich zu Informieren. Das widerum drückt den Stundenlohn gewaltig nach unten, so dass kaum ein fairer Lohn zu verdienen ist. Der Lohn beträgt deshalb oft weniger als 3,-Euro die Stunde.

  8. Also selber würde ich auf solchen Plattformen meine Arbeitskraft nicht anbieten. Ich selber habe dort aber auch schon Texte für Nischenseiten eingekauft und war zufrieden. Ich habe immer die mittlere Kategorie gewählt und habe zwischen 4 und 5€ / je text gezahlt

  9. Ich schreib seit drei Jahren für verschiedene Content-Portale einfache Texte und ich kann diesen Job nur jedem Studenten empfehlen. Was man wirklich braucht, ist eine gute Rechtschreibung und Grammatik, in die Themen kann man sich rasch einarbeiten, sie wiederholen sich in der Regel immer wieder. Die Ansprüche der Kunden an den informellen Mehrwert sind oft gering, da die Texte häufig nur als Linkquelle benutzt werden. Was die Auszahlung betrifft, habe ich bisher noch keine negativen Erfahrungen gemacht. Durch meine guten Texte habe ich einige Stammkunden gewonnen, die mir jetzt regelmäßig Textaufträge zu meinen Lieblingsthemen Fußball und Geldanlage zuteilen. Sowas geht natürlich besonders leicht von der Hand 🙂

  10. Das Hauptproblem bei Conten.de als Auftraggeber sehe ich in der fachlichen Qualifikation der Autoren. Das trifft natürlich nicht nur auf Studenten zu, die ja meist in ihrem Fachgebiet wirklich stark sind. Ab Level 4 aufwärts ist Rechtschreibung und Grammatik fast immer ok. Die Inhaltliche Qualität der Texte ist aber eine andere Frage. Man kann einfach nicht in mehr als z.B. 5 Themengebieten wirklich fit sein. Natürlich kann sich ein guter Autor auch in fremde Themengebiete einlesen, aber bezahlt wird pro Wort und für 0,04 Euro pro Wort und einem Text von 500 Wörtern ist eine Recherche von mehr als 30 Min, für professionelle Autoren einfach nicht lukrativ. Das Problem betrifft übrigens auch die “direct order”, wenn man den Autor nicht kennt. Verbesserungsvorschlag: Ab Level 4+ sollten die Autoren zusätzlich max 3 Themengebiete angeben in denen sie wirklich fit sind und dies auch durch entsprechende Ausbildung oder Studium nachweisen können.

  11. Ich schreibe auch seit dem Studium für Content-Portale, seit ein paar Monaten vorrangig für den recht jungen Hamburger Anbieter Independent Publishing. Ich hab da bereits nach zehn Texten “Gold”-Status gehabt (4 ct/Wort) und kann nun zwischen günstigen Aufträgen, die man ohne Anspruch schreibt, und solchen, die tatsächlich Recherche benötigen, aber auch ansprechend vergütet werden, variieren.

    Mir hat es bisher nicht den Job ersetzt, aber als Zuverdienst, find ich es eine wirklich einfache, bequeme und vor allem extrem flexible Sache für Textbörsen zu schreiben.

  12. Also ich finde diese Arbeit für Studenten okay. Es gibt zwar einige kritische Stimmen die meinen, dass man bei solchen Portalen zu wenig verdient aber ich finde die Bezahlung okay. Schließlich kann man von zu hause arbeiten und man musst nicht für wenige Euros in einer Bar oder sonst wo arbeiten.

    Wenn man also gerne schreibt, ist die Arbeit sicherlich okay.

  13. Ich denke wirklich profitieren werden am Ende eigentlich nur die Content-Portale und vielleicht tatsächlich ein paar Studenten, die relativ bequem ein paar einfache Texte zusammentippen und sich damit ein paar Euro dazuverdienen.

    Webmaster, die langfristig orientiert wirklich hochwertigen (sowohl sprachlich als auch inhaltlich) Content veröffentlichen wollen, sollten sich im Klaren sein, dass es den für 4 cent pro Wort oder gar weniger kaum geben kann.

    Und Autoren, die an mehr als nur ein paar Euro Taschengeld interessiert sind, sollte klar sein, dass Qualität eben ihren Preis hat und dass sich dies mit den ganzen Content-Portalen nur schwerlich verträgt.

  14. Für Studenten ist diese Arbeit sicherlich in Ordnung. Allerdings ist die Vergütung pro Text nicht sonderlich hoch. So sollten pro Arbeitsstunde schon 2 Texte a 300 Wörter geschrieben werden, um einen ausreichenden Stundenlohn (ca. 8€) zu erhalten. Bei allgemeinen Texten ist dies sicherlich gut möglich. Wird aber Spezialwissen verlangt, können 30 Minuten pro Text schon recht knapp werden. Zudem ist die Arbeit auf Dauer dann auch nur etwas für schnelle, flüssige Schreiber. Wer als Student in den Bereich Journalismus tendiert, kann als Content Schreiber natürlich schon einmal gut üben.

  15. Grundsätzlich begrüße ich die Content-Netzwerke sehr. Gerade als Student bieteten Sie eine gute Möglichkeit für ein kleines Nebeneinkommen. Nicht immer fair finde ich allerdings die Einstufung der Autoren! Hier kann man Glück oder eben auch Pech haben, je nachdem wie die Auftraggeber die geschriebenen Artikel bewerten. Die Idee von Christian, ab einer gewissen Stufe, einige Themengebiete mit fachkundigem Hintergrundwissen anzugeben, finde ich super und ich bin mir sicher, dass dadurch die Qualität der Texte und der Portale, weiter verbessert werden würde.

  16. Der bessere Weg ist, Webseitenbetreiber direkt anzusprechen, oftmals suchen diese auch Contentschreiber und inserieren…. für eine längere Zusammenarbeit ist Vertrauen notwendig, dies erlangt der Schreiber zunehmend wenn er gute Texte abliefert…..

  17. Wie schon gesagt, für Studenten die ein kleine Taschengeld erwarten volkommen ok. Im laufe einiger Zeit läßt es sich deutlich steigern, der Veredienst. Ich selbst nutze auch gefertigten Content für meine Nischen seiten.

  18. Im Endeffekt ist es immer eine Frage des Qualitätsanspruches, oder?

    Wer seinen Besuchen wirklich etwas mitgeben will und Mehrwert bieten möchte, der kauft sich keine Studenten, die in ihrere Freizeit mal ein Artikelchen schreiben. Am Ende macht man sich dann noch irgendwie für geklauten Content – der den Studenten aber natürlich auch noch bezahlt wurde – strafbar. Würde ich ehrlich vorsichtig sein..

  19. Ein guter Artikel zu diesem Thema.
    Wünschenswert wäre für mich, wenn Contentschreiber an die vereinbarten Vorgaben, an die vereinbarten Abgabezeiten halten würden und vor allem auch eine akzeptable Recherche betreiben würden.
    Leider muss ich dazu sagen, dass die Qualität oft zu wünschen übrig laßt. Es werden ja vor der Auftragsvergabe Preisverhandlungen geführt und die Anforderungen festgelegt.
    Ich habe schon den Eindruck, dass dies oft unterschätzt wird oder man möchte auf Teufel komm raus, den Auftrag haben.
    Das ist meine Erfahrung bei der Vergabe von Textaufträgen.
    Dabei gibt es besonders für Studenten, andere lukrative Möglichkeiten nebenher ein paar Hundert Euro im Monat zu verdienen.

  20. Für mich sind Content-Netzwerke eine gute Sache. Und für gute Texte kann man auch schon mal ein paar Euro ausgeben. Je nach Qualität ist dies auch mehr oder weniger gerechtfertigt.. für gut recherchierte und sauber geschriebene Artikel finde ich die Durchschnittspreise sogar etwas zu gering.

  21. Wenn die fachliche Kompetenz, ein Teil der Rhetorik durchweg positiv sowie der Sinn für hochwertigen Content vorhanden ist kann sich daraus was gutes ergeben. Da kann der eine oder andere sich sicherlich noch abheben.

  22. Mich hätte eine genaue Information von Martin intessiert, wo es für Studenten andere lukrative Möglichkeiten geben soll, nebenher ein paar Hundert Euro im Monat zu verdienen.
    Ich finde die Idee als Autor zu arbeiten auf jeden Fall einmal sehr gut, sofern man die entsprechende Ausstattung dafür hat.

  23. Es ist leider nicht alles Gold was glänzt. Bei Content.de zählt nur der Kunde.
    Texte werden in der Vorgabe zum Teil schlecht präsentiert (Neukunden).
    Die Änderung folgt dann vielfach unberechtigterweise und die Mühe des Autors hat sich in Luft aufgelöst. Hilfe ist da von Content.de nicht zu erwarten.
    Rechnet man die teilweise aufwendige Recherche im Internet hinzu, inklusive einiger Texte ohne Abnahme, da sich eine Änderung häufig nicht lohnt, macht sich der Verdienst kaum bemerkbar. Ganz gravierend verhält sich die Situation bei technischen Texten, bei denen die angegebenen Werte übertragen werden müssen. Die Content-Maschine sieht es dann als Textübereinstimmung an und der Text wird dann von Content.de zurückgewiesen. Das Einzige was dort klappt ist die pünktliche Bezahlung, ansonsten: “Danger”.

  24. Ich denke, wenn man mal die Zeit für die Recherche hinzurechnet, dürfte der Stundenlohn nicht mehr so toll sein. Weil niemand kann zu jedem Thema adhoc etwas sinnvolles schreiben. Somit ist Kellnern vielleicht doch attraktiver.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.