Studium mit Stil: Wie kleiden sich Studenten?

Nicht nur die angehenden Modedesigner unter den Studenten machen sich Gedanken über ihr Styling. Gerade Studenten sind ständig auf der Suche nach einem neuen Look. Der eine will aus der Masse herausstechen, der nächste lieber darin untertauchen und manch einer passt seinen Stil schon an die spätere “Berufskleidung” an. Es gibt Menschen die behaupten, sie könnten das Studienfach alleine an der Kleidung erkennen. Im Anzug in die Vorlesung? Das muss ein Jurastudent sein. Doch stimmen solche Klischees wirklich?

Studentenmode | BlogStudent.de
Symbolbild Studentenmode ‚© Gabi Schoenemann / pixelio.de’

Modische Unterschiede zwischen den Studenten verschiedener Fachrichtungen sind durchaus vorhanden und auch logisch zu erklären. In machen Berufen wird elegante Kleidung erwartet und in anderen spielt die Kleidung kaum eine Rolle. Dementsprechend gibt es Studenten, die sich schon während dem Studium entsprechend kleiden, zumal es auch im Studium bereits Anlässe gibt, um den Schlabberlook abzulegen. Der Jurastudent sollte vielleicht nicht unbedingt in Jeans und T-Shirt zum Praktikum in der Anwaltskanzlei oder im Gericht erscheinen und auch während mündlichen Prüfungen wird ein gepflegtes Äußeres und angemessene Kleidung erwartet.

Ob man deshalb aber wirklich das Studienfach anhand der Kleidung erkennen kann, wage ich zu bezweifeln. Wer es mal ausprobieren will, der kann es zunächst mit diesem Quiz (Achtung Klischees!) versuchen. Die Frage, ob solche ungeschriebenen Moderichtlinien für jede Fachrichtung existieren, lässt sich wohl am besten durch einen Blick in den eigenen Hörsaal überprüfen. Entspricht die Mehrheit der dort sitzenden Studenten wirklich dieser Vorstellung? Ich selbst kann das jedenfalls nicht bestätigen und das ist vielleicht auch gut so, denn schließlich hat Mode auch viel mit Individualität zu tun.

Wer auf der Suche nach einem neuen Kleidungsstil ist, der sollte sich heutzutage unbedingt auch im Internet umschauen. Zum Thema Fashion gibt es jede Menge interessante Blogs und Webseiten. So findet man beispielsweise  auf www.dit-is-fashion.de einen Einblick speziell in die Modetrends von Berlin. Während dem Studium hat man schließlich die Chance modisch zu experimentieren, sich auf das Berufsleben vorzubereiten, oder aber einfach anzuziehen worauf man gerade Lust hat, ohne sich an einen bestimmten Dresscode halten zu müssen.

Felix

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72 Gedanken zu „Studium mit Stil: Wie kleiden sich Studenten?“

  1. Es mögen zwar Klischees sein, allerdings kommen viele Klischees nicht von irgendwo her und meiner Erfahrung treffen Klischees selten so zu, wie bei der Kleidung nach Studienfach!

  2. Also ich studiere Anglistik/Germanistik und muss sagen, dass es zum Teil wirklich stimmt, dass sich Studenten einem Studiengang zuordnen lassen indem man ihre Kleidung ansieht. Informatiker tragen da wo ich studiere typische Nerd-Shirts also T-Shirts mit eigenen Sprüchen. Es gibt aber trotz allem immer noch den Mainstream und ich glaube den hat man immer und ab da kann man auch nicht mehr zuordnen.

  3. Ehrlich gesagt bei uns im Jurastudium hat man schon früh einige aufgrund des Kleidungsstils der Fachrichtung zuordnen können. Und da ging es noch nicht um Praktikas beim Anwalt oder bei Gericht. Das hatte schon mit der Einstellung zu tun.Ich weiß nicht wie es bei anderen Fachrichtungen ist, aber von Jahr zu Jahr werden es immer mehr Studenten, die selbst du Klausuren im Anzug kommen.

  4. @ Lilly
    Ich studiere auch Jura und bei mir entsprechen ungefähr 5-10 von 400 Mitstudenten einigermaßen dem Klischee. Vielleicht könnte man bei weiteren 100 die Studienrichtung eingrenzen, aber die Mehrzahl kleidet sich absolut “studienfachneutral”.

  5. Ich denke auch, dass Klischees nur teilweise zustimmen. Die meisten ziehen sich einfach Mainstream an (egal welches Studienfach), jedoch gibt es einige, die ganz gut den Klischees entsprechen. So kannte ich einige Sprachwissenschaftler die Barfuß und ökomäßig rumliefen und BWLer im Anzug. Aber ich denke, es lag nicht am Studienfach, dass sie sich so gekleidet haben, sondern daran, dass diese Sorte Mensch sich eben zu diesen Studienfächern hingezogen fühlt.

  6. Ich habe einmal von einem bekannten Modedesigner gelesen, der meinte, wie frustrierend es sei, für viel Geld mit viel Zeitaufwand Mode zu gestalten, und dann fahre man durch die Straßen und sehe Studentinnen, die sich ohne grossartigen Geldaufwand irgendwelche Fummel um die Hüften binden würden und damit viel sexier aussehen würden.

  7. Was mal interessant zu untersuchen wäre, ist, ob sich die Studenten der Fachbereiche so typisch kleiden, weil es tatsächlich einem gleichen Stilgeschmack entspricht oder weil sie damit unbewusst die Erwartungen erfüllen, die an sie gestellt werden. “Self fulfilling prophecy” sozusagen?

  8. Na der Titel ist ja schon mal witzig. Früher liefen die Studis (sozusagen) in Sack und Asche heute sind es die Professoren.

    Was will uns dieser Wandel, das Glück nur noch im Äußeren zu finden – sagen.

  9. Also damals als ich noch studiert habe, da konnte man schon noch mehr das Studienfach an den Klamotten ableiten – wenn ich lese dass z.b. Felix 10 von 400 angibt, so waren dies bei uns noch gut 200 von 300 – aber wie dem auch sei – ich denke gerade dadurch dass sich mittlerweile die Berufskleidungen ein wenig “aufweichen” und z.B. die Krawatte immer unwichtiger wird, wird auch der Umgang mit der vermeintlichen Stilrichtung immer mehr aufweichen.

  10. Das gilt ja nicht nur fürs Studium sondern auch später für die Job-Uniformen. Oft kann man da auch Juristen von Consultants unterscheiden und diese vom Bio-Shop Betreiber. Ingenieure erkennt man meist auch recht schnell. Hat natürlich auch mit Eitelkeit und Anerkennung in der Peer-Gruppe zu tun. Habe grad erst das Buch “At Home: A Short History of Private Life” von Bill Bryson gelesen und das ganze Buch ist voll mit Geschichten wo Menschen sich dem größten Unsinn ausgesetzt haben nur um von der Gesellschaft gut angesehen zu werden. Mehrere davon haben auch mit Mode zu tun und Perücken (Englische Gesellschaft).

  11. Ich würde auch meinen, dass sich diese Aussage heute nicht mehr unbedingt halten lässt. In der Vergangenheit war die Zuordnung sicher einfacher (ich denke nur mal an die “schnieken” Medizin-Studenten :-)). Heute ist zumindest ganz klassisch Jeans und T-Shirt in jedem Studiengang vertreten (ich spreche NICHT vom Praktikum ;-)).

  12. Ja dass kenn ich auch noch – dass Studenten sich über ihre Kleidung schon mal in ihren zukünftigen Job eingewohnt hatten… – das witzige ist, dass die die damals diesen Trend nicht mitgemacht haben, sondern in Schlabberpulli und zerrissener Jeans studiert haben heute alle erfolgreicher sind als die “Anzügler” von damals 😉

  13. Ich stimme Felix zu.

    Auch wenn es Ausnahmen geben mag, so kleiden sich die meisten studienfachneutral. Das kann von Uni zu Uni unterschiedlich sein, aber laut meiner Erfahrung haben sich derartige Klischees nicht bestätigt.

  14. Ich arbeite als Ingenieur in einem großen Chemie- und Pharmakonzern und finde den aktuellen Kleidungstrend sehr interessant. Noch vor wenigen Jahren wäre eine Jeans ab einer gewissen Position ein absolutes No-Go gewesen. Doch der Trend geht mehr und mehr zu einem lockeren Kleidungsstil. Gerade die jüngere Generation der Gruppenleiter werden immer entspannter, auch was die Kleidung angeht. Den jüngsten Abteilungsleiter bei uns im Haus, sieht man gelgentlich sogar in einem Sankt Pauli-Kapuzenpulli herum laufen, sofern er keine wichtigen Termine hat 🙂

  15. Ich weiß aus meiner Zeit an der Uni zu berichten: Zwar ist die Gruppe an Studenten in jeder Vorlesung oder in jedem Seminar von der Kleidung her bunt gemischt und es lassen sich stets alle möglichen Stiltypen ausfindig machen, dennoch gibt es bei bestimmten Fächern eine gewisse Tendenz. Die männlichen Germanistikster kamen tatsächlich bei uns meist im Gammel-Look mit dickem Bartwuchs und ollem Strickpullover daher, während bei den Juristen auffällig viele Mädels Zopf, Businesskostüm mit kurzem Rock und Stöckelschuhe trugen. Unter den Politologen befand sich bei uns sogar eine Superkommunistin, die oft in FDJ-Uniform aufkreuzte!

  16. Es gibt die typischen Studentenoutfits und man trifft diese auch immer wieder an (z.b. Krawatte, Hemd und Pullover mit V-Ausschnitte). Jedoch wenn man sich mal selbst an der Uni bewegt merkt man schnell dass dies nicht die Masse betrifft sondern eher als Klischee Bild in unseren Köpfen herrscht.

  17. Ich finde individualität sucht man an der uni auch vergebens. Jemand der aus der masser heruassticht findes du selten. Jemanden der positiv aus der Masser heraussticht noch viel seltener.

  18. Da kommt es wirklich auf den Typ Mensch an. Es gibt Studenten, die Jura studieren und schon im ersten Semster erscheinen, als haben sie bereits einen Job und kleiden sich auch entsprechend ordentlich. Dann gibt es andere, die genau das Gegenteil tun. Man sagt zwar Kleider machen Leute, doch vorsicht: Oftmals liegt man total daneben….

  19. Ich denke man gewöhnt sich irgendwann an so herumzulaufen, wie man auch später mal im Beruf unterwegs ist. Im BWL Studium konnte man zunehmend auch immer mehr sehen, wie das Outfit “Geschäftlicher” wurde.

  20. Also bei uns an der UNI sind zumindest die Informatiker immer ziemlich deutlich zu erkennen. 🙂 Man kann das bestimmt auch nicht komplett verallgemeinern aber die meisten sind schon über die Black Metal und wie weiter oben genannt Motto und Logo Shirts zu identifizieren.Just my 2 cents…

  21. Also ich hab zu meiner Studentenzeit am liebsten Jogginganzüge getragen 😀 Stilecht nur mit Turnschuhen 😉

    Studienfachklischeehafte Kleidung ist mir allerdings nicht aufgefallen. Muss aber auch sagen, dass ichh darauf nicht so sehr geachtet habe.

  22. Bei uns an der Universität konnte ich feststellen, dass ich zum Beispiel einen BWL Student ebenso wie einen Jura Student direkt an seinem Kleidungsstil erkennen kann. Das ist gar nicht negativ gemeint, dennoch erfüllen viele der Studenten bei uns in Wien die bekannten Klischees. Inwieweit das wo anders so ist, kann ich natürlich nicht einschätzen.

  23. Ich mache ein Studium in Sozialer Arbeit. Überwiegend ist die Kleidung neural, so dass diese nicht viel über den möglichen Studiegang aussagt. Allerdings gibt es immer Ausahmen. Die sogenannten “bunten Vögel” z.B. oder auch andere. Ich denke, dass man den Studiengang eher an der Sprachkompetenz und dem Verhalten fest machen kann, als an der Kleidung.
    lg

  24. Also ich finde, dass die jeweiligen Klischees passen, jedoch etwas veraltet sind. Früher gehörte es zum guten Ton, dass man sich passend zum Beruf kleidet, dass stimmt heute nicht mehr, vielleicht kleiden sich manche mit Anzug, weil er aus einer wohlhabenden arroganten Familie kommt und nicht den “guten” Ruf ruinieren möchte. Aber aus meiner Sicht ist das nicht mehr Aktuell.

  25. Ich finde man sieht das dem einen oder anderen schon an. Irgendwie fallen mir immer die Informatiker auf, da haben manche schon so einen NERD-Style (nicht böse und nicht negativ gemeint).
    lg

  26. Ich finde man kann nicht einfach so pauschalisieren jeder aht seinen style das vielleicht richtung jura alle bischen sachlicher sind hat aber nichts zu sagen das ja nix negatives

  27. Also als ich noch studiert habe, konnte man echt oftmals erkennen, wer was studiert. Die Juristen konnte man immer sehr gut von den Geisteswissenschaftlern unterscheiden 😉

  28. Habe an einer TU studiert. Dort findet man auch viele Klischees bestätigt, allerdings gibt es auch viele, die sich durchschnittlich kleiden und dem Mainstream zugeordnet werden können. Und daran sieht man eben, dass Klischees zwar nett sind, man Menschen aber dann doch individuell betrachten (und begegnen) sollte.

  29. Der Gedanke, dass man die Fächer an der Kleidung erkennen kann ist nicht ganz verkehrt. Zumindest die Richtung kann man sehr gut erkennen. Ich hab selber an der Ruhr Uni in Bochum WiWi studiert und ich glaube, dass man den Studiengang Wirtschaft sehr gut erkennen kann. Viele kleiden sich schon zu Studienzeiten wie die Manager von morgen 😉

  30. Gestern habe ich noch mit einem Freund aus San Fransico geskypt, der gerade in der Uni saß und da habe ich im Hintergrund auch den Kleiderstiel der anderen Leute beobachtet. Also ganz anders als hier 😀

  31. Ich studiere BWL und kleide mich so, wie ich Lust habe. Mal sportlich und lässig und manchmal schon in die Richtung Business. Während der Studienzeit kann man ja noch viel ausprobiere und experimentieren.

  32. Sehr interessantes Thema. Die Mode von vielen jugendlichen heutzutage ist ja sowieso schrecklich, aber das wurde wahrscheinlich auch über meine Generation gesagt oder gedacht.

    Ich finde immer noch die Richtung sportich-elegant am besten, auch bei jungen Leuten wie Studenten.

  33. Was definitiv Fakt ist: Im europäischen Osten rennen die Mädels in der Uni so rum, als würden sie abends feiern gehen. Da sollten sich mal die deutschen Studentinnen was abschauen 🙂
    Zumindest haben sie beim Professor wohl bessere Chancen als die männlichen Kollegen 🙂

  34. Ich trage das, wonach ich mich fühle. Mal sportlich und mal etwas Business orientiert. Man verhält sich in feiner Kleidung auch ganz anders, als wenn man sportliche Sachen an hat.

  35. Ich glaube, dass sind Klischees, man sieht nur das, was man sehen möchte. Weiterhin studieren viele das, was deren Umfeld entspricht. So ist ggf. auch ein gewisser Stil mit drin.
    Wenn ein Arbeitersohn Jura studiert, wird er nicht zwingend seinen Stil ändern. Aber wieviele Arbeiter-Kinder studieren Jura?

  36. Ich bin absolut der Überzeugung, dass man anhand der Kleidung erkennen kann, wer was studiert. Da differenziere ich aber auch zwischen Männern und Frauen. Bei Frauen fällt es mir schwerer… =P

  37. Zu meiner Studienzeit in den 1980er Jahren wurden eigentlich fakultätsübergreifend ausschließlich Jeans getragen – auch von den Kommilitoninen. Anzüge und dergleichen konnten wir uns damals gar nicht leisten. Nur zum Examen mußte man dann im ggf. ausgeliehenen Anzug erscheinen.

  38. Es gibt immer Ausnahmen, bei denen man nicht an der Kleidung erkennt, was dieser Jemand studiert. Manchmal jedoch ist es auch nur zu offensichtlich. Es gibt solche und solche Studenten. Und wie oben schon jemand erwähnt hat, man entscheidet sich für einen Studiengang, weil man bestimmte Interessen oder ein großes Talent hat. Das Umfeld in dem man aufwächst prägt einen Menschen und die Interessen, und dazu gehört eben auch die Kleidung!

  39. Also ich finde schon das wir Menschen ein “gewisses Bild” von Personengruppen im Kopf haben! Also nach dem Prinzip: “Der sieht aus wie ein Student” oder “Der sieht aus wie ein Lehrer”. Allerdings gibt es auch da immer dein ein oder anderen der aus der Reihe tanzt. Also Studenten die gar nicht wirklich aussehen wie welche. Ich hatte auch mal einen Lehrer der Aufgrund seines eher “Legeren Kleidungsstils” am ersten Tag für und alle wirkte als sei er ein neuer Mitschüler, allerdings nur solange, bis er den Klassenraum aufgeschlossen hat… 😉

    LG

    Sergej

  40. Ja, da muss ich dir recht geben, manchmal lässt man sich zu sehr von Äüßerlichkeiten täuschen. Das ist faszinierend aber gleichzeitig auch traurig das wir so “programmiert” sind! Das Ziel sollte sein, bewusst dagegen anzugehen und toleranz nicht nur auszusprechen sondern auch (aus)zu leben. Sprechen kann man viel, doch nur die Taten/Ergebnisse sind am Ende für uns sichtbar. Nicht das was man sch vorgenommen hat!

  41. Immer selbstverständlich nicht, aber es ist schon auffällig wie manche Zweige sich anziehen und zudem verhalten. Zu sagen, dass sich ein BWLer gleich kleidet wie ein Informatiker… 😀

    Naja, die meisten Menschen sind halt Mitläufer und passen sich ihrer Umgebung und ihrem Umfeld an wie ein Chamäleon.

  42. Hallo,

    ich studiere Wirtschaftsinformatik Master an der HU Berlin und mich sieht man dort nur im Anzug. Manche fragen mich dann immer wieso – und ich sage dann, weil ich mich so wohlfühle. Ich denke, jeder sollte das Anziehen, worin er sich wohlfühlt. Andere Leute kommen in kurzen Hosen oder Jogginghose zur Uni und ich ebend im Anzug. Ce la vie!

  43. Also ich kann aus meiner Erfahrung mit BWL eigentlich nicht sagen, dass sich meine Mitstudenten in Sachen Kleidung irgendwo modisch einordnen ließen.

    Wir hatten alles. Jungs in Anzügen, in kurzen Hosen und T-Shirts oder auch im Unterhemd. Und bei den Mädchen auch alles von stilvoll über gewagt bis hin zu sehr alternativ.

  44. Während dem Ende der Schulzeit und der Zeit des Studiums liegt die wichtigste Phase der Selbstfindung und des Orientierens. Deswegen glaube ich, dass die Kleidung viel mit Gruppendenken, Interessen, Musikgeschmack und sozialen Konatkten zu tun hat. Natürlich ist es selbstverständlich, dass Du dich an der Gruppe orientierst mit der Du am meisten Umgang pflegst und das sind während des Studiums nunmal deine Studienkollegen.

  45. Ich glaube nicht, dass man die Kleidung pauschalisieren kann. Das ist auch von Uni zu Uni unterschiedlich.
    Ich war mal an einem Besuchstag für ne Elite Wirtschaftsuni… Da kamen einige schon im Anzug mit Kravatte. Jetzt studiere ich selber Wirtschaft, aber an einer anderen Universität. Da sieht man niemanden im Anzug von den Studenten…

  46. Ich denke mal es in der Studienzeit ist es noch für die meisten egal wie man sie sich bekleiden,
    Hautsache man fühlt sich wohl. Außer natürlich in den Praktikum usw. ist es Klar das man dem entsprächen bekleidet ist.
    Doch bin ich mir sicher das man den unterschied sieht, zwischen einem der Jura studiert und einem der Biologie Studiert 🙂

  47. Hi, ich studiere BWL.Wirklich ein interessantes Thema und interessante Kommentare.Also ich habe meinen Kleidungsstil nicht verändert, als ich mein Studium begonnen habe (und der ändert sich sowieso alle paar Jahre bei mir.Annas Kommentar finde ich sehr schön, ich sehe dass genauso, man sollte jeden Menschen individuell betrachten.

  48. Haha, bei mir an der Hochschule konnte man das wirklich erkennen. Dort gab es Naturschützer (Leinenkleidung, Alternative Kleidung) , Immobilinrecht (Hemd, Stoffhose) , Landwirtschaft (Karohemd, etwas verlottert) und Ökotrophologie (mädchenhaft).
    Man musste eigenlcih gar nicht mehr genau nachfragen XD

  49. Aus meiner Sicht ist die Art von Kleidung mittlerweile irrelevant.
    In meinem Freundeskreis studieren welche Medizin und laufen
    mit Tattoos am Arm rum, Jura-Studenten tragen Markenklamotten, schwarze Klamotten oder sportliche Kleidung… Kann man nicht beurteilen, finde ich.

    Allerdings die Studenten aus Verbindungskreisen tragen recht häufig noch Ihr “Symbol”, z. B. Polohemd mit Cap o. ä.

  50. Also ich studiere Informatik und muss sagen, dass die Studis doch anhand der Kleidung zu erkennen sind,,,,zumindest manche Fachrichtungen. Bei mir laufen 98% in schwarzen langen Sachen herum und alle haben lange Haare. Wenn ich in der Bib die BWLer sehe, merkt man doch einen gewaltigen Unterschied. Ich würde behaupten manche Fakultäten stechen aus der Maße heraus und viele verschwimmen untereinander und sind nicht auseinander zu halten.

  51. Ich trage beim Ausgehen tatsächlich gerne Polo-Shirts und bin BWLer 😉 Ansonsten laufe ich aber nur in kurzen Hosen und T-Shirts durch die Gegend. Wenn es geht gern noch in Flip-Flops. Wahrscheinlich würden mich die meisten dann eher nicht in die BWL Nische schieben. Und wenn doch stört mich das auch nicht.

  52. wie heisst es doch so schön “wie du kommst gegangen so wirst du empfangen” Im Studentenalltag ist doch eher was legers angesagt ( Jeans, Poloshirt, … etc ). Für besondere Anlässe ( Hochzeiten und später auch für Bewerbungen ) sollte man aber zumindest eine “Garnitur” im Schrank haben – so halte ich es jedenfalls für mich.

    VG
    Peter

  53. Im Anzug zu Klausuren? Etwas übertrieben, meiner Meinung nach und das alle Jurastudenten sich gut kleiden, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Die Jurastudenten, die ich kenne, sehen eher aus wie Punks und Obdachlose 😀 😉 Nur sehr Wenige kleiden sich wirklich adäquat.

  54. Auch in der Weiterbildung für erfahrene Führungskräfte lassen sich diese Klischees finden. So erlennt man auf den ersten Blick hemdsärmelige Verkäufertypen, CIOs oder CEOs. Meist ist das Mittelmanagement sehr gut angezogen. Auf oberster Ebene, insbesondere bei Eigentümer-geführten Unternehmungen, wird es allerdings wieder legerer.

  55. In Münster kann man in den BWL Vorlesungen schon so manch wundersame Sache beobachten. 18 Jährige im Anzug oder Kostüm von Armani und Hugo Boss kommen durchaus vor. Nach einer Zeit legt sich das aber und alle erscheinen im Studenten Look.

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