Gute und schlechte Studentenjobs

Das Leben als angehender Akademiker ist kostspieliger als viele Außenstehende vielleicht annehmen. WG-Miete, Fachlektüre, Lebensmittel, Fahrrad/Auto und das Geld für die Party am Wochenende – die Ausgaben sind groß, während die Einnahmen meist bescheiden bleiben. Wer händeringend einen Studentenjob sucht, muss wissen, dass es gute und schlechte Beschäftigungen gibt und man sich die Auswahl deshalb nicht zu leicht machen sollte.

Symbolbild Studentenjobs (Kurierfahrer) | BlogStudent.de
Symbolbild Studentenjobs (Kurierfahrer) ‚© Karin Jung / pixelio.de’

Studentenjobs – die lockere Variante

Wer einen Studentenjob in Berlin oder einer anderen großen Stadt sucht, der findet in den Weiten des World Wide Webs meist eine entsprechende Auswahl. Die beliebten Jobs sind natürlich schnell vergeben und andere Stellen werden indes immer wieder frei, weil sich niemand so wirklich für den jeweiligen Job begeistern kann. An dieser Stelle möchten wir uns einige der beliebtesten Studentenjobs einmal genauer ansehen und erörtern, welche Arbeit mit dem Studentenalltag wirklich kompatibel ist. Ein zweischneidiges Schwert ist sicherlich der Job als Kurier- oder Pizzafahrer. Einerseits können die Fahrten mit dem Rad oder dem Auto durch den zähen Stadtverkehr ausgesprochen müßig ausfallen und andererseits stehen nette Bekanntschaften, regelmäßiges Trinkgeld und – bei einer weniger straff geplanten Route – auch regelmäßige Pausen an der Tagesordnung. Vor allem dann, wenn der jeweilige Kurierfahrer bereits eine gewisse Routine an den Tag legt und fast immer dieselben Strecken abfahren muss, kann der Kurierjob eine ziemlich entspannte Angelegenheit sein. Ebenfalls wenig anstrengend sind Jobs als Nachtwächter. In den allermeisten Fällen verbringt man einfach eine oder zwei Nächte pro Woche auf Betriebsgeländen, in Beachclubs, Zoos oder Museen und verdient auf diese Weise ein kleines Zubrot. Auch Reinigungsarbeiten werden häufig von Studenten nach der Vorlesung geleistet. Wer mehr verdienen möchte, muss jedoch meistens auch mehr leisten.

Studentenjobs – die schwierige Variante

Wer viel Geld verdienen muss, kommt meist auch nicht um einen anstrengenderen Studentenjob herum. Schweißtreibende, stundenlange Arbeit an der Heißmangel in einer Wäscherei, anspruchsvolle Aufgaben als Werkstudent in einem großen Unternehmen oder als Kellner in einem sehr gut besuchten, besseren Restaurant – das sorgt in den meisten Fällen für ein vergleichsweise volles Portemonnaie und Schweißperlen auf der Stirn. Es lohnt sich auch, bereits in der angestrebten Branche die Fühler auszustrecken und erste Kontakte für den späteren Beruf zu knüpfen. Selbstverständlich entsteht auf diese Weise eine nicht zu unterschätzende Doppelbelastung, mit der nicht jeder umgehen kann.

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59 Gedanken zu „Gute und schlechte Studentenjobs“

  1. Hallo zusammen,

    mir bleibt zum Glück die Heißmangel als Studentenjob erspart, dafür sitze ich am Schreibtisch. Ich glaube ein Student kann es sich nicht mehr leisten nicht nebenher arbeiten zu gehen, außer er wird von hause aus ausreichend (finanziell) unterstützt. Es gibt aber so viele Firmen die (studentische) Aushilfen suchen, das man auf jeden Fall was finden sollte.

  2. Gute Möglichkeiten, sich als Student etwas hinzuzuverdienen, sind auch: Nachhilfe geben und als Texter im Internet arbeiten. Wenn man Glück hat, bleibt man sogar innerhalb seines Fachbereichs.

  3. Bei solchen Jobs hofft man ja zu meist auf ein gutes Trinkgeld, welches den Verdienst aufbessert. Die Zeiten haben sich aber etwas geändert,den die oral zu Trinkgeld kennen oft nur noch die älteren Menschen. Die zeigt sich zumindest im Bereitschaftsdienst.

  4. So sehe ich das auch.Meiner Meinung nach ist die beste Variante ein Job als Werks-Student in einer Firma. So kann man neben dem Verdienst einiges an Erfahrung dazugewinnen und hat zudem schonmal ein Fuß in der Tür des Unternehmens für nach dem Studium. Viele meiner ehemaligen kommilitonen verdanken ihren Job der früheren Arbeit als Werksstudenten.

  5. Am besten sind natürlich Studentenjobs, die förderlich für die berufliche Karriere sind. Das können zum Beispiel Jobs als Werksstudent oder als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl sein. Die Vorteile liegen auf der Hand: Es können erste Geschäftsbeziehungen und -kontakte geknüpft werden und als Werksstudent hat man quasi ein Fuß schon in der Tür.

    Wie allerdings im Artikel beschrieben, sind diese Stellen bei Studenten heiß begehrt und schnell vergriffen. Neben den klassischen Studentenjobs a la Kellner, Pizzafahrer und Co, gibt viele ungewöhnliche Studentenjobs, mit denen man Geld verdienen kann. Online-Texter z.B. Man schreibt quasi Blogbeiträge wie diesen hier und je nach Qualität des Beitrags wird man entsprechend entlohnt. Wesentlicher skurriler sind Jobs wie Samenspender, Aktmodell oder Medikamententester. Aber wie heißt es noch gleich? Ich war jung und brauchte das Geld…

  6. Eine schöne Übersicht, die du da aufgeschrieben hast. Gerade als Student ist man nebenbei auf der Suche nach einem kleinen Minijob. Daher kommt dein Artikel mir genau recht. Bin selbst gerad auf der Suche :))

  7. Hallo,

    ich habe zu Studentenzeiten als Taxifahrer gejobt. Das war gut und schlecht. Schlecht, weil das kein gut bezahlter Job ist. Gut, weil ich in den vielen Fahrpausen und Wartezeiten immer ein Buch oder Skript zur Hand nehmen konnte und lernen konnte. Somit bekam ich fürs Lernen auch noch Geld. Schlechte Jobs sind also manchmal doch besser als gedacht.

    Grüße, Dominik

  8. Ich jobbe zur Zeit als Saaldienst in einer Diskothek. Das ist ebenfalls ein schweißtreibender Job und auch deswegen anstrengend, da man in der Woche tagsüber in der Uni ist und am Wochenende nachts die Gläser einsammeln darf und erst Feierabend hat, wenn der letzte Gast gegangen ist. Das ist in der Regel gegen 6 Uhr. 😉
    Am allerhärtesten fand ich allerdings bisher den Job als Küchenhilfe im Restaurant. Wer das länger aushält – Respekt! Es ist mehr als nur anstrengend und Pausen sind eine Seltenheit. Die Bezahlung stimmt meist nur mäßig, aber die Kollegen sind häufig nett. Wer kein Freund von harter Arbeit ist, sollte so eine Stelle erst gar nicht anfangen.

  9. also diese ‘Fahradkourierjobs sind glaube ich nicht so entspannt, da muss man immer recht schnell unterwegs sein, weil man sonst nicht genug verdient, weil man ja nach Leistung bezahlt wird. Unterhalb eines gewissen sportnichen Niveaus geht da garnichts.

  10. Ich würde jedem Studenten empfehlen, wie du es auch am Ende des Artikels schreibst, sich einen Job in der Branche zu suchen, in der er später arbeiten will!

    So kann er nicht nur ein wenig Geld verdienen, sondern zeitgleich ein wenig Erfahrung sammeln und diese in späteren Vorstellungsgesprächen positiv einbringen! Ich selbst habe das so gemacht und konnte daher ein wenig in einigen Vorstellungsgesprächen glänzen (Medien-Branche).

    Beste Grüße

  11. Nun ja, es gibt im Leben immer schöne und nicht so schöne Berufe. Die muss aber jeder für sich selber wissen. Ich weiß nur bei mir, ich hab zwei Linke Hände -> auf eine Baustelle sollte ich also nicht 😉
    Lieben Gruß
    Lisa

  12. Fahrradkurier war ich auch mal, ja; da ist man auf alle Fälle nach 6 – 7 Wochen Dienstzeit Top-Fit, das kann ich dir garantieren 🙂
    Es sollte halt irgendwo zum Studium passen, glaube ich, denn Kellnern gehen und nebenbei theoretische Physik studieren passt irgendwie dann doch ncihte ganz vom intellektuellen Anspruch her 🙂

  13. Hallo an alle Studenten, die ums Überleben kämpfen!

    Ich hätte da noch zwei Ideen für Studenten-Jobs:

    1. Tester für Fitness-Equipment für verschiedene Sportmagazine,

    oder

    2. Autor für Blogs. Wenn man ein Blog auswählt, bei dem es um das Thema des Studiums geht (z.B. Fitness-Blog wenn man Sport studiert) dann macht die Arbeit noch mehr Spaß, weil man sich in dem Bereich auskennt. Würde ich sehr empfehlen.

  14. Ich habe in meiner Studentenzeit mal als Tippse gearbeitet für eine Berliner Agentur, die Internetchats mit Politikern durchgeführt haben. Die meisten von denen konnten natürlich nicht so schnell tippen, so dass sie dafür jemand gebraucht haben 🙂 Hat Spaß gemacht und wurde gut entlohnt und ab und an war auch mal ein “höheres Tier” dabei, das war dann ganz spannend. Aber zugegeben gibt’s solche Jobs nicht wie Sand am Meer, muss man schon Glück haben. Wenn möglich, sollte man das Thema Studentenjob mit Humor sehen, als Möglichkeit sich auszuprobieren und in “verrückte” Berufe reinzuschnuppern. Ein Bekannter von mir hat sich seine Moneten zum Beispiel eine Zeitlang als Sargträger verdient… Crazy, aber warum nicht?

  15. Ich hatte das Glück, während des Studiums einen zwar sozial-unverträglichen Job zu haben, dafür aber in den Abendstunden arbeiten zu können. Wer schnell Maschine schreiben kann, der ist bei Paketdienstleistern gern gesehen. 🙂

    Die Jenny

  16. Meiner Meinung nach sollte eigentlich jeder Student im Stande sein, einen Nebenjob zu finden, der gut bezahlt und nicht körperlich anstrengend ist, es sei denn man möchte das.

    Manchmal muss man einfach nur lange und gut genug suchen. Kenne genug Leute die zum Beispiel als Nachhilfelehrer für Schüler (nicht so anspruchsvoll!) eine Menge Geld verdienen. Andere haben neben dem Studium eine kleine Firma am Laufen, andere arbeiten als studentische Hilfskräfte.

    Man ist so viel wert wie der Lohn, für den man sich verkauft!

  17. Es muss nicht immer der klassische Studentenjob sein, schaut euch mal im Internet auf den einschlägigen Texter-Börsen um (z.B. Textbroker). Wer eine gute Rechtschreibung und Grammatik besitzt und gerne schreibt, kann sich da von zu Hause aus etwas dazuverdienen. Ist nach meiner Erfahrung weniger stressig als Kellnern, Zeitungsaustragen usw.

  18. Meiner Erfahrung nach sind die weniger anstregenden Jobs häufig die anstrengensten. Sowas wie Nachtächter oder Museumswärter ist einfach extrem langweilig, die Zeit geht einfach nicht rum, was ebenfalls sehr anstrengend ist.

  19. Ich kann nur eine Nebenbeschäftigung an als studentische Hilfskraft an der Universität empfehlen. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Kurze Wege von der Vorlesung zur Arbeit und andersrum. Oft kann man sich die Arbeitszeit an der Fakultät flexibel einteilen und bekommt meist auch studienrelevante Aufgaben wie das Vorbereiten von Seminaren. Dadurch wiederholt man auch den Studienstoff noch einmal, was einem in der Bachelor- oder Master-Arbeit hilft. Die Bezahlung ist mit etwa 9,17€ auch passabel. Ich weiß allerdings nicht ob das einheitlich in allen Ländern geregelt ist. Bildung ist ja immer Ländersache.

    Den anstrengendsten Nebenjob, den ich bisher hatte war als Küchenhilfe in einem Restaurant. Es ist sehr stressig, die Bezahlung ist mies und man muss die ganze Zeit stehen. Wenn man dann nach Hause kommt stinkt man nach Fett und diversen andern Küchengerüchen. Manchmal hat man dann nicht mal mehr die Kraft noch zu duschen weil es anstrengend war und ein langer Tag.

  20. Interessanter Blog 🙂 Ich bin selbst bald Student (Abi 2013) und dann werde ich mir wohl auch einen Studentenjob suchen müssen. Stimmt es, dass man als Studet mehr verdienen darf als ein Schüler? Zu diesem Them fände ich einen Artikel sehr spannend, da es doch viele verschiedene Meinungen gibt wer wieviel und wann und vorallem steuerfrei verdienen darf 😉
    Aber ansonsten sehr gelungener Artikel wie ich finde!

  21. Also mag doof klingen aber ich habe immer auf dem Bau als Hilfsarbeiter geschafft.. in der Stunde mit 13 Euro war es definitv gut bezahlt wenn ich andere als Keller oder Kassenarbeiter anschaue. Körperlich ist die Arbeit ja also nocht zwingend was für ne Frau, aber als Mann ohne Körperliche Leiden brauchbar 🙂
    Auserdem kann es ja net schaden neben den Studium bischen Handwerkliches Geschick zu sammeln.. und Handlanger werden auf Baustellen immer benötigt!

  22. Wer einen Laptop und Internetanschluss hat (also eigentlich jeder ;-)), kann sich mit Nischenwebseiten und Affiliate Marketing einen Nebenverdienst von zuhause bzw. der Studentenbude aus schaffen. Kann ich sehr empfehlen.

  23. Als wir studierten sahen wir einen Studentenjob eher langfristig und perspektivisch. Auch wenn die Stundensätze/ Löhne geringer waren, so konnten wir einige Berufserfahrung sammeln und Netzwerke aufbauen. Das war im Nachhinein besser, weil es auch noch Spass gemacht hat.

  24. Meine Erfahrungen sind auch verschieden. Auf der einen Seite der Betrieb, der sich anstatt einen Festangestellten lieber 1-2 Studenten anstellt. Natürlich super schlecht bezahlt.
    Auf der anderen Seite gibt es aber auch Firmen, welche einem gute Arbeit zu einem akzeptablen Gehalt anbieten.

    Ich hatte das Glück in einer Firma aus meiner zukünftigen Branche einmal die Woche ganztags zu arbeiten. So konnte ich nicht nur Geld verdienen, sondern erhielt gleich auch Einblick in Abläufe, Strukturen und Arbeitsweise. Zudem konnte ich in dieser Zeit schon gut Netzwerken, was mir auch später weitergeholfen hat.

    Kann nur jedem empfehlen zuerst Themennah nach einem Studentenjob zu suchen.

    Grüße

  25. Wie sieht es denn bei der Vergütung in dem Bereich aus? Die Uni zahlt bei uns knapp über 7 Euro die Stunden, das wäre bei einigen Modellen bereits unter dem Mindestlohn. Bei Jobs außerhalb der Uni sieht es noch viel düsterer aus. Ist die Situation in Berlin ähnlich oder gibt es da mittlerweile so viele offene Stellen, das auch die Verdienste etwas nach oben anzeihen?

  26. Als Student hat man es nicht einfach. Ich behaupte aber einfach mal, dass man auch als Student einen gut bezahlten Job finden kann. Wer sich anstrengt, etwas länger und ausführlicher sucht, wird auch fündig. Ein Tipp von mir wäre ein Internet-Projekt. Zum Beispiel einen interessanten Blog aufbauen, jeden Tag 2 Artikel schreiben. Wenn man das regelmäßig macht und sich noch ein wenig mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, kann sehr viel Traffic generieren. Dann themenrelevante Werbung machen und von den Affiliate-Provisionen leben. Je nach Thema, kommt da monatlich schon einiges zusammen.

  27. Als Student muss man schon einiges aushalten, um einen Abschluss zu erreichen. Als ich Student war, musste ich auch viele verschiedene Jobs machen. Dadurch konnte ich viele wertvolle Erfahrungen fürs Leben sammeln. Das schätzt man aber meistens erst, nachdem man mit dem Studium fertig ist. Es lohnt sich aber auf jeden Fall.

  28. Am besten ist neben dem Geld ja auch wenn es für den Späteren Beruf auch was nutzt. Vielleicht verdient man dann anfangs weniger aber kann dann in den späteren Semestern schon gut verdienen.

  29. Ich frage mich wirklich wie Studenten die nicht aus so wohlhabende Familien kommen, das heutzutage machen mit dem Geld, Miete werden immer höher, Nahrungsmittel werden immer teurer, was anständiges zu anziehen braucht man auch. Um das zu finanzieren gehen die hier und da was arbeiten um ihre Kasse auf zu bessern und zu guter -letzt, muss man auch noch einen freien Kopf habe um zu Lernen.
    Weil von allein kommen die guten Noten ja nicht, das ist echt eine Zumutung.
    Das gute daran am ende eine dunklen Tunnel gibt es immer licht,
    mit eine guten Studium verdient man dann auch dem entsprechend gut.

  30. Die härtesten Nebenjobs sind nicht immer gleich am besten bezahlt. In meinem Bekanntenkreis finden sich hierfür viele Beispiele: Einer meiner Freunde arbeitet in einem MCDonalds Restaurant, bekommt hier für einen recht stressigen Job eine eher mittelprächtige Bezahlung. Meine Freundin hingegen arbeitet als Honorarkraft in einer Kindertagesstätte und verdient hierbei 10€/Std. für meistens recht lockere Arbeit. Mit Glück lässt sich also auch Arbeit und Vergnügen ein wenig verbinden. 😉

    Gruß Jonas

  31. Meiner Meinung nach sollte jeder der im Studium nicht mehr auf den Geldbeutel der Eltern angewissen sein will wenigstens einen kleinen bzw nicht ganz so aufwendigen Studentenjob ausüben. Ausreden wie: ” ich finde keinen..” zählen definitv nicht den es gibt genügend Cafés und Biergärten in Deutschland die immer jemanden suchen.

  32. Studenten sagt man nach, sie seien kommunikativ. Solche Menschen haben doch schon einige gute Möglichkeiten, im Monat ein paar Hundert Euro zu verdienen. Wieviel muss man dafür arbeiten, ich meine, mit fünf bis acht Stunden in der Woche ist man schon ganz gut dabei.
    Den Artikel halte ich für interessant und zeitnah.

  33. Bei mir ist das Studentenleben zwar schon eine Weile her, aber ich erinnere mich noch gut an die verschiedenen Jobs. Es gab da bei uns eine Zweigstelle des Arbeitsamts, die Tagesjobs vermittelt hat. Dazu musste man spätestens um 07:00 Uhr da sein und eine Nummer ziehen. Dann wurden die Jobs einzeln aufgerufen. Bei Interesse hat man sich per Handzeichen gemeldet und dazu seine Nummer gerufen. Der mit der niedrigsten Nummer hat dann “gewonnen”. Besonders gerne hatte ich Gartenarbeiten, auch Orangen sortieren in der Großmarkthalle war recht oft angesagt. Völlig ungeeignet war ich aus körperlichen Gründen (tendenziell Leptosom) dagegen für die breite Masse der Jobs, wie zum Beispiel Umzugshelfer.

  34. Naja, wie schon erwähnt, ist es sicherlich sinnvoll und sollte man, soweit natürlich möglich, sich gleich mit der jeweiligen Branche, in die man letztlich einsteigen möchte, beschäftigen. Ich kenne da z.B. einige, die sich während des Studiums gleich als Werkstudent spezialisiert hatten, dadurch zum einen schon relativ gut verdient und zum anderen oft gar eine Festanstellung in einem, für sie relevanten Gebiet in Aussicht hatten. Wer also einen interessanten Werkstudenten Job ergattern kann, der kann sich oft glücklich fühlen!

  35. Bei “Studentenjobs – die schwierige Variante” kommt noch ein anderes Problem hinzu. Ich musste mich, als Werksstudent in einem großem Unternehmen, selber versichern und Sozialabgaben zahlen. Somit sind knapp 100€ pro Monat von meinem Lohn runter gegangen. Wenn man als “Putzkraft” o.ä. arbeitet, wird man meiner Erfahrung nach als 400€ Kraft angestellt. Somit fallen keine Abgaben an. Meiner Meinung nach lohnt es sich deshalb nur die schwierige Variante zu wählen, wenn man deutlich über 400€ verdient. Ansonsten hat man den anspruchsvolleren Job und nachher trotzdem weniger/gleichviel in der Tasche.

  36. Ich hatte während meines Studiums zwei unterschiedliche Jobs. Einmal in der Werbeagentur, in der ich Ausbildung gemacht hatte. Nachdem das durch war, war ich verzweifelt auf der weiteren Suche nach einem flexiblen Job. Den fand ich an der Tankstelle als Verkäufer. Letztendlich musste ich häufig am Wochenende und an Feiertagen arbeiten, aber dann gabs Zuschlag. Und es kollidierte nicht mit Vorlesungen während der Woche. Sehr gut war, dass an “meiner” Tankstelle für Aushilfen keine Nachtschicht anstand, man hatte also immer jemanden zur Hand, wenn Fragen aufkamen.
    Weitere typische Studentenjobs, denen ich häufig begegne, sind Aushilfen in der Kaufhalle. Das wird in der regel auch nicht allzu schlecht vergütet, aber man kommt definitiv schlechter ran.

    Aber generell muss ich sagen, dass es für den späteren Berufseinstieg am positivsten ist, wenn sich der Studentenjob im später angepeilten Berufsfeld bewegt. Das macht sich im Lebenslauf halt gut, wenn für den angehenden Assistenten der Geschäftsführung nicht “2010 – 2013 Reinigungskraft” steht.

  37. Einnahmen steigern ist die eine Möglichkeit, sich finanziell über Wasser zu halten. Ausgaben senken ist die andere. So kann man sich beispielsweise in vielen Unistädten ein eigenes Auto klemmen. Wer unbedingt mal eins braucht, nutzt halt Carsharing. Autos sind totes Kapital, das ständig an Wert verliert. Investiert das Geld lieber in gute Getränke!

  38. Ok, die Klassiker wurden hier aufgezählt, es gibt aber natürlich noch weit mehr Möglichkeiten, welche man als Student versuchen könnte. Mein persönlicher top tipp ist die Kombination aus einem Komparsen-Job und das Schreiben von Auftragstexten z.B. über Textbroker oder content.de. Früher konnte ich mich mit Komparsenrollen ganz gut über Wasser halten, doch habe ich mich immer über die ganze Warterei und die verlorene Zeit geärgert. Heute nehme ich immer mein Notebook mit zum Dreh und bin während der Wartezeit (ca. 80-90% der Zeit) fleissig am texteln und verdiene in Summe ganz gut 🙂

  39. Ich kann euch nur einen Job als Werksstudent empfehlen. Das ist der beste Einstieg ins Berufsleben. Macht sich immer gut im Lebenslauf und gleich so manche schlechte Note aus.
    Such selbst Werksstudenten und weiß wie schwer man sich da tut. Um überhaupt engagierte Studtenen zu finden zahlen Unternehmen schon 10 bis 15 Euro die Stunden. Klar kann man als Kellner dank Trinkgeld mehr verdienen – aber mit dieser Referrenz kann man später nicht glänzen.

  40. Ich studiere Wirtschaftswissenschaften im Bachelor und über seit dem 3. Semester einen Werkstudentenjob aus. Dort bin ich ziemlich flexibel und noch kann ich alles unter einen Hut bringen. Ich kann auch jedem empfehlen sich als Werkstudenten zu bewerben. Ich arbeite im Online-Marketing und sammel so neben der Uni Praxiserfahrungen und werde dafür auch ganz ordentlich bezahlt. Dagegen ist Kellnern für 7,- die Stunde verschenkte Zeit und es bringt einem ja auch nicht viel weiter. Ich bin bei mir über ein Praktikum zu dem Job gekommen. In den meisten Fällen ist es einfacher.

  41. Kurier- und Pizzafahrer können “lockere” Jobs sein – müssen es aber nicht zwangsläufig – denn wenn man bedenkt dass man in so einen Job zu jeder Tages und Nachtzeit bei Wind und Wetter raus muss – kann das nicht unbedingt als “locker” bezeichnet werden… – ich habe damals die Regalauffüller-Variante genommen.

  42. Also zu meiner Zeit blieb als Nebenjob nur die Zeitung zu durchstöbern und irgendwo als Aushilfe in Gastronomie oder bei Inventuren usw. zu arbeiten.
    Mit dem Internet gibt es heute jede Menge Möglichkeiten auch von zu Hause zu arbeiten.

  43. Ja, Studienjobs. Ein Freund von mir macht einfach SEO 😉 bekommt ein paar Euro und kann das alles finanzieren. Fragt mich nicht, ich hab keine Ahnung wie der das macht!

  44. Ich habe hauptsächlich in den Semesterferien gearbeitet und da schon ganz gut verdient (Fließbandarbeit, Werber – aber kein Drücker, für so etwas bin ich nicht geschaffen hehe). Aber ich kenne wirklich viele, die als Werkstudenten arbeiten/gearbeitet haben. Gegen Ende war ich freiberuflich tätig und habe somit auch schon erste Joberfahrung sammeln können… aber dafür braucht man wohl den passenden Studiengang 😉

  45. @Timo,

    ich finde deinen Vorschlag sehr gut. Es ist aber nicht für jeden etwas. Zumal es eine große Vorlaufzeit hat und da will auch gewohnt und gelebt werden. Aber für mich war bzw. ist es auch der richtige Weg.
    LG
    Franziska

  46. Ich denke auch man sucht sich am Besten etwas, wo man auch für die Zukunft lernt. In den letzten Jahren sind Jobs bei Internetfirmen eine tolle Möglichkeit Know How zu sammeln, während man sich ein bisschen was dazu verdient! Wenn man selbst eine Website hat kann man da viel nützliches Wissen sammeln.

  47. Ich habe als Student in der Gastronomie (abends) gearbeitet. Würde ich jedem empfehlen, der halbwegs gut Geld verdienen und trotzdem noch etwas erleben will 🙂

  48. Ich habe es lieber an der frischen Luft. Deshalb habe ich oft Zeitungen verteilt oder wahlweise auch Hunde ausgeführt 🙂 Fahrradkurier ist super, aber man muss dafür wirklich fit sein…

  49. Ich denke gerade in der heutigen Zeit gibt es doch mit Sicherheit mehr Möglichkeiten für einen guten Job. Das Internet bietet viele Möglichkeiten. Wer gerne und gut schreibt, kann sich als Texter ein gutes Nebeneinkommen verdienen. Ich habe eine Texterin, die in der Woche 40 € bekommt und natürlich gute Texte schreibt.

    Eine andere Idee wären Fotos. Es gibt zahlreiche Portale wo man seine Fotos einstellen kann und dafür nicht schlecht bezahlt wird. Das sind nur zwei Gedanken von vielen.

    Gruß Sven

  50. Ich habe 1 Jahr lang als Student nebenberuflich in einer Medienproduktion gearbeitet. Am Ende waren es 12 Stunden pro Tag..und aus dem Nebenjob wurde ein Hauptberuf. Das Studium brach ich dann ab. Im Endeffekt war es die richtige Entscheidung.

  51. Ich habe als Student als Immobilienmakler gearbeitet. Habe damals 50% der eingenommenen Provisionen bekommen. Das waren teils sehr gute Einnahmen. So bin ich nach dem Studium gleich in dem Bereich geblieben.

  52. Gute Möglichkeiten, sich als Student etwas hinzuzuverdienen, sind auch: Nachhilfe geben und als Texter im Internet arbeiten. Wenn man Glück hat, bleibt man sogar innerhalb seines Fachbereichs.

  53. Wer gut schreiben kann, sollte sich als Blogger auf einer eigenen Internetseite betätigen. Es winken Einnahmen z.B. über Werbung, Links (Text, Affiliate) und Gastbeiträge. Allerdings muss man dazu ein Gewerbe anmelden. Aber es kann sich lohnen.

  54. Bei sämtlichen Nebentätigkeiten muß man aber immer die Kosten-Nutzen abwägen. Schließlich soll man mit dem Studium schnellstmöglich fertigwerden. Jedes Semester fehlt einem dann, bzw. muß man sich dann sagen lassen man hätte länger gebraucht als für diese Sparte vorgesehen. Auch eine Nebentätigkeit, aus eigener Erfahrung, z. B. Assisent des Immobilienmaklers kann sehr zeitraubend sein, und wenig einbringen. Am Besten man versucht im eigenen Fachgebiet zu bleiben und bei einem Unternehmen, bei dem man auch arbeiten möchte, wenn man endlich sein Studium beendet hat, Fuß zu fassen.

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