MBA, MSc, oder MA? Ein Überblick über den Master

Nach dem abgeschlossenenen Bachelorstudiengang stellt sich für viele die Frage: Ab ins Berufsleben oder doch lieber noch den Master draufsetzen? Oder vielleicht gar beides? Heutzutage ist (fast) alles machbar, die Möglichkeiten sind vielfältig: Präsenz- oder Fernstudium; Voll- oder Teilzeit; im In- oder Ausland. Daneben gilt es aber auch noch die nicht ganz unbedeutende Entscheidung bezüglich der Studienrichtung des Masters zu treffen. Doch zunächst:

Symbolbild Master | BlogStudent.de
Symbolbild Master ‚© Thomas Kölsch / pixelio.de‘

Master oder nicht Master? Das ist hier die Frage!

Bessere Karrierechancen mit dem Master? Diese Frage bleibt offen. Ein Master bietet aber auf jeden Fall die Möglichkeit, tiefere Einblicke in die eigenen Interessengebiete zu gewinnen, sich beruflich auf bestimmte Felder zu spezialisieren, und auch eigenständig und praktisch darin aktiv zu werden – schon während des Studiums.

Demgegenüber stehen aber auch Zeit und Aufwand, die man in ein solches Studium investieren muss. Nicht zu vergessen der finanzielle Aspekt: Wählt man die Variante des Vollzeit-Präsenzstudiums, so rückt das eigene Einkommen erstmal in die Ferne. Alternativen können ein Fernstudium oder ein Dualer Master darstellen, welche aber oft hohe Selbstdisziplin und Verzicht auf Freizeit erfordern.

Kurz und Knapp: Allgemeines zum Studium

Ein Masterstudium dauert normalerweise zwischen zwei und 4 Semestern. Meist ist ein Hochschulabschluss eine der Zugangsvoraussetzungen, allerdings es gibt hierzu auch Ausnahmen, die stark von Hochschule zu Hochschule variieren können. Am Ende des Studiums steht die Masterthesis. In den meisten Fällen wird einer der folgenden Abschlüsse vergeben:

– Master of Business Administration (MBA)
– Master of Education (Med)
– Master of Arts (MA)
– Master of Science (MSc.)
– Master of Laws (LL.M.)
– Master of Engineering (MEng.)

Welcher Titel erworben wird, hängt von den Inhalten des Studiengangs ab.

Neben dem traditionellen Präsenzstudium gibt es den Master mittlerweile auch als Fernstudium an zahlreichen Hochschulen und Universitäten, was besonders für Berufstätige oder Familien mit kleinen Kindern interessant sein kann.

Master im Bereich …?

Generell sollte man nach dem Bachelorstudium bereits eine grobe Ahnung davon haben, was man machen möchte – und was nicht. Dennoch ist es in dem umfangreichen Angebot an Studiengängen und –varianten schwierig, den richtigen Master zu finden. Eine Orientierungshilfe im Studiendschungel können Webseiten sein, die sich auf das Thema Master spezialisiert haben und eine Übersicht zu den verschiedenen Studiengängen bieten. Klingt ein Programm interessant, so empfiehlt es sich, die enthaltenen Module durchzuschauen, und mit den eigenen Ansprüchen abzugleichen. So kann man zum Beispiel – bei betriebswissenschaftlichem Interesse – bereits Studiengänge mit einem technischen Schwerpunkt aussondern.

Auch wer bestimmte Vorstellungen oder Wünsche, beispielsweise hinsichtlich des Studienorts, eines Auslandsaufenthaltes oder des Abschlusstitels hat, kann so seine Suche bereits im Vorfeld eingrenzen. Hat man erst einmal eine Liste mit den Favoriten zusammengestellt, heiβt es: Bewerbungen ab! Denn die endgütlige Qual der Wahl des Masters trifft einen erst bei mehr als einer Zusage!

Dieser Gastartikel stammt von masterstudium.org! Dort gibt es auch weitere Infos rund um den Master. Mit Suchfunktion!

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9 Gedanken zu „MBA, MSc, oder MA? Ein Überblick über den Master“

  1. Ich halte den Bachelor für Ausreichend. Man landet in der selben Gehaltsklasse und ich persönlich halte den Master dann für Überflüssig, als ExtraStempel, der aber 2 Jahre kostet.
    Mir reicht der Bachelor vollkommen aus 🙂

    Grüße Yvonne

  2. Also es wird ja immer wieder wild diskuitert, ob sich ein Masterstudium wirklich lohnt- laut Statistik macht ein akademisches Jahr 200€ mehr aus.
    Aber so wie ich das aus meinem Umfeld erfahren habe, ist das nicht wirklich der Fall…

  3. Es ist natürlich absolut abhängig wo die Reise hingehen soll, ob ein Master oder gar die Promotion benötigt wird. Nicht zuletzt spielen dabei auch persönliche Lebenseinstellungen eine Rolle: Mache ich das Studium nur der Kohle wegen oder will ich mich weiterentwickeln, stets neue Dinge lernen etc.

    LG

  4. Ich glaube hier kann man einfach keine allgemeingültige Aussage treffen, dafür unterscheiden sich die einzelnen Studiengänge bzw. späteren Arbeitsgebiete einfach viel zu sehr.
    Bei uns in den Naturwissenschaften kommt man mit dem B.Sc. nicht gerade sehr weit, zumindest wenn man im Job halbwegs im Forschungssektor arbeiten möchte. Wie das in anderen Disziplinen ist kann ich natürlich nicht beurteilen.
    Und natürlich ist auch der Arbeitgeber entscheidend. Wenn man sich für den öffentlichen Dienst entscheidet, merkt man den Unterschied schon in den Einstiegsstufen E9 bzw. E13, die sich um ca. 1.000€ unterscheiden (http://oeffentlicher-dienst.info/tvoed/bund/entgeltgruppen.html).

    Unterm Strich ist es also eine Einzelfall-Entscheidung ob sich das Master-Studium lohnt oder nicht.

  5. Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass ein Bachelor längst nicht mehr ausreichend ist!
    Inzwischen gibt es sogar Traineeprogramme in Unternehmen, die einen Master oder Doktor als Voraussetzung haben. Und Unterschiede in den Gehältern gibt es in größeren Unternehmen ebenfalls. Dabei läuft es oft so wie im Beispiel von Chris (öffentlicher Dienst). Es gibt bestimmte Gehaltsgruppen und die haben wiederum gewisse Voraussetzungen oder Anforderungen, wie eben einen Masterabschluss, um dann höher eingestuft zu werden.

  6. Mal ehrlich, wenn man nicht weiß wo man hin will, bringt einem auch ein Masterstudium nichts. Ich war damals als kaufmännischer Sachbearbeiter bei einem Mittelständigen Unternehmen beschäftigt. Nach 10 Jahren wollte ich einfach noch mal etwas anderes machen. Also habe ich mir überlegt, wo meine Interessen und Stärken liegen und erst dann – das ist ganz wichtig – bin ich auf die Suche nach einem entsprechendem Angebot gegangen. Dabei habe ich festgestellt, dass ein Bachelor gar nicht zwingend notwendig ist um einen Bachelor zu machen. Seit wenigen Jahren geht auch der Master ohne Erststudium.
    Aber ich würde entweder eine Bachelor oder einen Master machen! Beides bringt kaum ein merkliches Plus auf dem Gehaltszettel. Ich habe nach dem Master meinen Job wechseln können und habe mich auch gehaltstechnisch extrem verbessert. In späteren Gesprächen war eigentlich nur wichtig, dass man studiert hatte, ob Bachelor oder Master war nie ein Thema.
    Hoffe das kann dem ein oder anderen bei der Entscheidung helfen.

    VG Mark

  7. Aufgrund meiner Erfahrung als Trainer und Berater kenne ich viele Unternehmen sehr gut von innen – ganz besonders auch viele Geschäftsführer und Personaler: Dort gibt es schon eine Tendenz : Masterabsolventen wird oft eine höhere Motivation und ein größeres Durchhaltevermögen zugesagt – und damit werden sie in vielen Unternehmen schneller auf der Karriereleiter nach oben steigen.

  8. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass vor allem im ingenieur- und naturwissenschaftlichen Bereich der Bachelor von Seiten der Industrie eher als minderwertiger Abschluss wahrgenommen wird. Im Rahmen meiner Jobsuche habe ich als Masterabsolvent im Bereich Physik viele Stellenanzeigen gesehen, die sogar eine Promotion zwingend voraussetzen. Auch die stark verschulte Form des Bachelor Studiums, die erst im Master teilweise aufgebrochen wird, trägt nicht zum Ansehen des Bachelorabschluss bei.

  9. Meiner Meinung nach lohnt sich ein Master-Studiengang auf jeden Fall. man sollte jede Gelegenheit nutzen um sich weiter zu entwickeln. Grüße aus Südtirol Dorf Tirol

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