Studentenjobs – Agenturen oder Jobbörse?

Studenten haben es in der Regel schwer, nur von ihrem BAföG zu leben. Miete, Essen, Lebensunterhaltskosten, alles wird teurer und besonders in Großstädten sind diese Beträge mit BAföG nicht zu stemmen. Etwa zwei Drittel der Studenten verdienen sich daher etwas dazu und gehen neben dem Studium arbeiten. BAföG-Empfänger dürfen bis zu 4.800 Euro im Jahr dazuverdienen, ohne dass das Fördergeld gekürzt wird.

Symbolbild Studentenjob (Kellner) | BlogStudent.de
Symbolbild Studentenjob (Kellner) ‚© Anja Müller / pixelio.de‘

Bei der Auswahl eines geeigneten Studentenjobs fällt rasch die große Auswahl an Jobbörsen und Agenturen auf. Wobei Angebot nicht gleich Angebot ist. Agenturen legen verstärkt Augenmerk auf Promotionsarbeit, wohingegen Jobbörsen eher Wert auf anspruchsvollere Arbeiten legen. Ein Studentenjob kann vielseitig sein und eventuell auch Einblick in gewünschte Berufsziele geben.

Welcher Job ist für wen geeignet

Eine große Anzahl von Studenten jobben nachts in Diskotheken oder Restaurants. Diese Doppelbelastung, von wenig Schlaf und den zu schaffenden Studienlehrgängen am Tage, ist für viele Studenten nur für eine begrenzte Zeit möglich. Daher sollte vorab genau überlegt werden, wie viel Zeit aufgebracht werden kann und ganz wichtig, was man selbst von dem jeweiligen Job erwartet.

Agenturen:

Wer Promotions-Tätigkeiten sucht, ist in einer Agentur gut aufgehoben. Dabei geht es hauptsächlich um Arbeiten im Marketingbereich. Studenten können hier beispielsweise Flyer verteilen oder einen Werbestand für Unternehmen bedienen. Diese Aufgaben sind meist nicht sonderlich anspruchsvoll und werden daher auch in der Regel nicht sehr gut bezahlt. Einziger Pluspunkt ist die Zeiteinteilung. Solche Arbeiten finden nicht täglich, sondern in gewissen Abständen statt. Jobs von Agenturen sind für Studenten geeignet, die ohne viel Aufwand und Dazutun etwas Geld verdienen wollen.

Jobbörsen:

Bei einer Jobbörse haben Studenten die Möglichkeit intensiv in bestimmte und teilweise auch gewünschte Unternehmensbereiche einzutauchen. Die Arbeitszeiten sind zwar flexibel aber meistens in einem geregelten Rhythmus. Jurastudenten können zum Beispiel in einer Anwaltskanzlei jobben. Dadurch erhalten sie praktische Einblicke und eventuell auch einen Anwalt als Unterstützer in Studienfragen. Große Unternehmen bieten in Jobbörsen immer wieder Tätigkeiten an. Grundsätzlich sind Jobbörsen für Studenten zu empfehlen, die neben dem Studium einer sinnvollen Arbeit nachgehen möchten und im besten Falle gleich in der zum Studium passenden Branche Kontakte knüpfen möchten.

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14 Gedanken zu „Studentenjobs – Agenturen oder Jobbörse?“

  1. Ich selbst war bis vor wenigen Wochen Student und muss sagen, dass man eigentlich (jedenfalls in Bonn) relativ leicht an Studentenjobs kommt. Einfach in den entsprechenden Mensen usw. umhören und nach HiWi Jobs Ausschau halten.

    Mir wurde mein Job damals quasi “aufgedrängt” und schon hatte ich ein paar Hundert Euro mehr im Monat.

    Ist vermutlich nicht überall so, aber in Naturwissenschaften werden IMMER Leute gesucht, die Kurse abhalten oder kleinere Tätigkeiten ausüben.

  2. Ich habe während meines Studiums geknellnert.
    Das ist meiner Meinung nach zeitlich gut mit dem Studium vereinbar und man verdient gutes Geld.
    Man muss nur aufpassen, dass man zu sehr eingespannt wird und das Studium darunter leidet

  3. Danke für den Überblick. Vielleicht auch noch erwähnenswert wären sämtliche Einnahmemöglichkeiten über die Selbstvermarktung/Erbringung von Dienstleistungen. Wer mag kann sich auch ein zweites Standbein als selbstständiger Dienstleister aufbauen. Sei es mit Dienstleistungen im IT-Umfeld, Learning & Coaching oder was auch immer passend zu dem Wissensgebiet ist, mit dem man sich im Studium beschäftigt.

  4. Auch ich habe mich während meines Studiums nach einem Nebenjob umgeschaut – in einem zu meinem Studium passenden Branche. Kann ich nur jedem empfehlen! Die Erfahrungen sind unbezahlbar, solange man nicht nur fürs erstellen von Powerpoint Präsis etc zuständig ist.

  5. Leider habe ich während meines Studiums keinen passenden Job in meiner Branche gefunden und habe mich deshalb überwiegend mit Kellner-Jobs über Wasser gehalten. War zwar nicht mein absoluter Traum, aber bevor man überhaupt kein Geld zur Verfügung hat, nimmt man das auch.

  6. Hallo zusammen,

    ich muss sagen, dass es heutzutage wirklich super viele Möglichkeiten gibt, um im Internet Geld zu verdienen. Ich spreche da keine unseriösen komischen Schneeballsysteme an. Man kann so leicht und schnell Texte für kleinere und durchaus größere Unternehmen schreiben, so dass man gut und gerne auf einen Stundenlohn von 12 Euro kommt.

    Und das Ganze aus der Badewanne oder aus dem Bett heraus gemacht werden.

    Gruß
    Chris

  7. Hallo,

    ich denke auch, dass es gar nicht so schwer ist, einen kleinen oder gar etwas größeren Job zu finden. Mittlerweile gibt es so viel Möglichkeiten, gerade im Internet, die seriös und einfach sind, wenn man z.B. mal den Texter nimmt. Aber auch außerhalb des Internet habe ich selbst schon viel Erfahrung mit Studenten in der Gastronomie gemacht und gerade da, lässt sich auch ein gutes Geld verdienen, wenn man es denn will…

    Es kommt immer auf die eigene Motivation an, wenn die passt, dann stehen einem doch mehr Türen offen, als man denkt…

    Viele Grüße

    Kati

  8. Super Artikel – ich beginne demnächst mit meinem zweiten Studium. Das erste lief dual und daher hatte ich eh eine monatliche Vergütung von meinem Arbeitgeber. Nun aber studiere ich Vollzeit und werde mich auch noch nach Jobmöglichkeiten umschauen müssen.

  9. Dank Internet kann man heute gut Geld nebenbei verdienen. Insbesondere im Affiliate Marketing gibt es heute viele Möglichkeiten. Googelt mal nach “Geld verdienen im Internet”. Allerdings gibt es auch viele unseriöse Angebote. Also Achtung und nicht den Leuten glauben, die Millionen versprechen.

    Uli

  10. Während meines Studiums war es auch überhaupt nicht schwer an einen Studentenjob ranzukommen. Vom Hiwijob über Messejobs bis hin zu Jobs im Ausland war alles dabei.Allerdings glaube ich,dass es schon stark davon abhängt wo man studiert.Von anderen Städten habe ich schon gehört dass es nicht immer so einfach war…

  11. Hilfreicher Beitrag zum Thema Studium und Geld – kenne die Problematik auch noch aus meiner Studizeit. Manchmal explodieren die Kosten für nötige Anschaffungen einfach oder es kommt eine unerwartete Nachzahlung, meist dann ,wenn man eh unter Studentenstress mit Klausuren usw. steht.

    Eine Gefahr birgt aber jeder Nebenjob: Man kann sich verzetteln und damit den Fokus verlieren. Besonders wenn dieser Spaß und halbwegs gut bezahlt wird. Das ist die Kehrseite.

  12. Ich muss auch sagen, so schwer ist das nicht als Student an einen Job zu kommen – vor allem in größeren Städten. Ich hab immer einfach die Augen offen gehalten und bin direkt überall fragen gegangen. Von Agenturen vor allem im Promotion Bereich halte ich nichts – diese Jobs bei denen man teilweise leute auf der Straße Verträge aufquatschen soll sind das letzte.

  13. Hallo Felix,

    meine persönlichen Erfahrungen basieren auf einer großen Bandbreite an verschiedensten Nebenjobs. Mit Anfang meines Informatikstudiums habe ich allgemeine, rudimentäre Hilfstätigkeiten wie Umzugshelfer oder regionale Promotiontätigkeiten wahrgenommen, die mir ein kleines, eher unregelmäßiges Taschengeld einbrachten. Mit Fortschreiten des Studiums (und auch meiner Kenntnisse) konnte ich regelmäßig als Tutor tätig werden und mit einem Stundenlohn von 9,50 EUR ein monatliches Zubrot generieren. In den letzten Semestern ergatterte ich schließlich bezahlte Praktikantenstellen & Projekte, die neben der Erfahrung und Möglichkeiten des direkten Einstiegs teilweise wirklich attraktive Summen einspielten.

    Meine Empfehlung ist daher die sukzessive Spezialisierung durch das eigene Studium in zunehmenden Maße zu nutzen. Sind es am Anfang noch allgemeine Hilfstätigkeiten, so sollten kontinuierlich brancheneigene Firmen initial kontaktiert und mit (vorerst) kostenloser Mitarbeit gelockt werden. Dabei gewinnt man meist immer. 🙂

    Gruß, Paul

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