Was hilft Jugendlichen bei der Jobsuche in der Schweiz?

Junge Menschen haben viele Wünsche. Oft fehlt ihnen jedoch das notwendige Geld, um diese zu erfüllen. Deshalb gibt es viele Jugendliche, die neben der Schule, der Ausbildung oder dem Studium einen Aushilfsjob suchen.

Bewerbungsschreiben ‚© Anton Porsche (superanton.de) / pixelio.de‘

Die Chancen für Jugendliche, einen Nebenjob zu finden, sind sehr gut, da es viele Stellen gibt, die für Jugendliche geeignet sind. Als Beispiele für solche Stellen sind Jobs in der Gastronomie, im Handel oder im Dienstleistungsgewerbe zu nennen.

In Abhängigkeit vom Alter des Jugendlichen kann es bei der Beschäftigung von jungen Menschen Besonderheiten geben. So ist beispielsweise zu beachten, dass Minderjährige nicht in der Nacht arbeiten dürfen. Aus diesem Grund sind für diese Jugendliche verschiedene Jobs wie zum Beispiel als Bedienung in einer Bar oder in einer Diskothek nicht geeignet. Nichtsdestotrotz können auch diese Jugendlichen arbeiten. So können sie zum Beispiel Zeitungen austragen oder im Supermarkt als Aushilfe bei einer Inventur mithelfen.

In Luzern gibt es zahlreiche Stores, die durch Aushänge an den Schaufenstern auf Nebenjobs aufmerksam machen. Auf vieler dieser Jobs kann man sich zum Teil direkt im Laden bewerben. Die ist besonders einfach.

Bei anderen Nebenjobs in Luzern, die man zum Beispiel über das Stellenportal JobTonic.ch gefunden hat, muss man jedoch stets eine schriftliche Bewerbung abgeben.

Viele Jugendliche haben sich in ihrem Leben noch nie irgendwo beworben und haben deshalb Schwierigkeiten, eine Bewerbung zu erstellen. Sie machen deshalb häufig Fehler. Als Beispiele hierfür sind folgende Fehler zu nennen:

–          der Jugendliche gibt keine vollständige Bewerbungsmappe ab

–          der Jugendliche vergisst ein Bewerbungsanschreiben zu erstellen

–          die Bewerbung enthält inhaltliche Fehler oder Rechtschreibfehler

Bei der Bewerbung für einen Nebenjob führen Fehler bei einer Bewerbung nicht automatisch dazu, dass ein Bewerber abgelehnt wird. Nichtsdestotrotz erhöht eine gute Bewerbung die Chance, einen Job zu erhalten. Aus diesem Grund sollten Jugendliche versuchen, eine fehlerfreie und aussagekräftige Bewerbung abzugeben.

Diese sollte zumindest aus einem vollständigen tabellarischen Lebenslauf und einem aktuellen Foto sowie einem individuellen Bewerbungsanschreiben, das möglichst persönlich an den Ansprechpartner adressiert ist, bestehen. Sofern vorhanden, sollte der Lebenslauf durch passende Qualifikationsnachweise, zum Beispiel in Form von Praktikumsbeurteilungen oder Zertifikaten, ergänzt werden. Der Grund hierfür liegt in der Tatsache, dass man durch solche Zertifikate vorhandene Kenntnisse, die schon Lebenslauf genannt wurden, nachweisen kann. Dies führt vielfach dazu, dass sich die Chancen auf ein Jobangebot erhöhen.

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8 Gedanken zu „Was hilft Jugendlichen bei der Jobsuche in der Schweiz?“

  1. Gerade in Basel ist es relativ simpel.

    Denn dort werden engagierte Jugenliche, welche wirklich Interesse zeigen gerne engagiert.

    Tipp: Den Shopbetreiber direkt ansprechen, Intiative ist da gold wert.

  2. Derzeit bewerbe ich mich auch für Jobs in der Schweiz. Es ist nicht so leicht, etwas zu finden, meiner Meinung nach. Ich brauche einen Nebenjob, um mein Studium zu finanzieren, habe aber den Eindruck, dass man als Deutscher vor nicht unerhebliche Hürden gestellt wird…

  3. Ich bin der Meinung man sollte seinen Bewerbung immer jemanden oder mehreren zum Gegenlesen geben, damit Rechtschreibfehler und fehlende Punkte nach gebessert werden können.

  4. Wunderschön zusammengetragne Tipps und ich möchte ergänzen, dass das Ganze wohl nicht nur für die Schweiz gilt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ebenfalls in Deutschland viele Personaler wert korrekte Rechtschreibung und einen lückenlosen Lebenslauf.

    Beste Grüße,
    Mareike 🙂

  5. Hi zusammen,

    ich selbst habe in meiner Jugendzeit neben dem Studium zahlreiche Nebenjobs gehabt. Im Endeffekt muss man aber sagen, und das ist eine Erkenntnis die mit der Zeit gereift ist: Wenn Du keinen Nebenjob unbedingt brauchst, dann lass es. Denn jedes Seminar und damit jedes Semester, dass man länger studiert, wird man mit keinem Nebenjob der Welt wieder reinholen. Daher lieber Zeit in Seminare investieren. Natürlich ist das die rein ökonomische Sicht, es spielen noch andere Dinge eine wichtige Rolle, zum Beisiel das eigene Selbstverständnis zu eigenem Geld o.ä….

  6. Trifft sich sehr gut das ganze – bin jetzt dann nämlich im Rahmen meines Studiums in der Schweiz und ein Nebenjob wird da zwingend nötig sein, dass ich mein Leben dort finanzieren kann.

    Danke für die Tipps!

  7. Bei Bewerbungen sollte man sich am besten professionelle Hilfe holen, sonst kann es eine Weile dauern bis man den passenden Job hat. Oft machen das Anschreiben und der Lebenslauf den Unterschied und nicht so sehr die Zeugnisse. Die Menschen lassen sich gerne von toll gemachten Texten und Bildern blenden. Vielleicht haben sie auch nicht so viel Zeit und überfliegen alles einfach nur. Grüße

  8. Ausschlaggebend ist natürlich der eigene Lebenslauf, der am besten mit Praktikas bestückt sein sollte, und die Bewerbung, die formatiert sein sollte. Fehler sollten natürlich vermieden werden. Von daher sollten Germanisten oder fähige Leute beauftragt werden, um sich das ganze nochmal durchzulesen. Ist man in einem Auswahlgespräch, dann sollten Sie einfach Sie selbst bleiben. Das kommt immer am besten rüber, spreche aus eigener Erfahrung. Natürlich sollten Sie auch einen Einblick in die Unternehmensstruktur haben und wissen, was Sie dem Unternehmen geben können. Selbstinitiative ist das a und o.

    Wünsche allen viel Erfolg auf der Arbeitssuche.

    Liebe Grüße
    Anna

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