Studentenjob: Umzugshelfer

Die erste eigene Wohnung, ein Studienortwechsel, die große Liebe; es gibt viele Gründe für Studenten einen Umzug zu planen. Aber einen Umzug alleine zu bewältigen ist schwierig. Gerade die körperliche Belastung eines Umzugs ist nicht zu unterschätzen. Viele greifen deshalb auf fremde Hilfe zurück.

Umzugskarton | BlogStudent.de
Umzugskarton ‚© Viktor Mildenberger / pixelio.de‘


Naheliegend ist es sowohl für Studenten als auch für Nichtstudenten, Freunde und Verwandte um Hilfe zu bitten. Das ist natürlich optimal, wenn man aus seinem Freundes- und Verwandtenkreis einen tatkräftigen Umzugstrupp rekrutieren kann. Dabei sollte man aber darauf achten, die Motivation und Leistungsfähigkeit durch eine ordentliche Verpflegung hoch zu halten.

Nicht jeder hat aber einen solchen ehrenamtlichen Umzugstrupp zur Verfügung und genau hier eröffnet sich für Studenten die Gelegenheit für einen Studentenjob als Umzugshelfer. Grundsätzlich ist das auf zwei verschiedene Arten möglich. Man kann in Teilzeit bei einer Umzugsspedition arbeiten oder über Kleinanzeigen nach Aufträgen suchen.

Umzugsspeditionen sind vor allem auf der Suche nach zeitlich flexiblen und kräftigen Helfern. Bei der zeitlichen Flexibilität kann auch genau das Problem für Studenten liegen. Die meisten Umzüge finden zwar am Wochenende statt, aber jederzeit auch unter der Woche auf Abruf bereit zu stehen, das ist sicherlich für die meisten Studenten nicht machbar. Es kommt hierbei also auf die Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber an.

Will man lieber selbst nach Aufträgen suchen, so kann man auch als selbstständiger Umzugshelfer tätig werden. Ein Blick in die Kleinanzeigen der örtlichen Zeitung oder auf eines der gängigen Kleinanzeigenportale im Internet zeigt, dass ständig irgendjemand auf der Suche nach Umzugshelfern ist. Man kann natürlich nicht nur auf bestehende Anzeigen antworten, sondern auch durch eine eigene Kleinanzeige aktiv nach Aufträgen suchen. Wie viel man hier pro Stunde verdienen kann, ist schwer zu sagen und hängt auch davon ab, welche Leistungen man erbringen kann. Hat man zum Beispiel einen Führerschein und kann den Umzugstransporter fahren (Achtung, auf die notwendige Führerscheinklasse achten)? Hat man ein eigenes Auto zur Verfügung und kann darin ein paar Kisten transportieren? Ist man handwerklich geschickt?

Egal ob als Umzugshelfer bei einer Umzugsspedition oder selbstständig, dieser Studentenjob ist sicherlich nicht für jeden geeignet. Zeitliche Flexibilität und eine hohe körperliche Belastbarkeit sind bei beiden Varianten gefordert.

Felix

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12 Gedanken zu „Studentenjob: Umzugshelfer“

  1. Habe selber Erfahrungen in diesem Bereich gemacht.
    Studiere in der Universität Duisburg/Essen auf Lehramt und mache grade meinen Master.
    Da man als Student ja sowieso immer Geld braucht, habe ich mich für einen Job als Umzugshelfer beworben.
    Meine Erfahrungen sind zwiegespalten. Klar man verdient Geld, aber es ist nicht sonderlich viel und die körperliche Belastung ist schon recht hoch. Ebenso war der Umgangston nicht grade der angenehmste.
    Ich habe auch nicht sonderlich lange in der Firma verbracht. Mittlerweile arbeite ich beim Schlüsseldienst Oberhausen und kümmere mich um den Papierkram etc.
    Aber zurück zum Thema: wer körperlich fit ist und Geld braucht, der kann so einen Job gerne annehmen, aber prinzipiell würde ich eher davon abraten…

  2. Als Umzugshelfer zu arbeiten bietet sich halt perfekt am Monatsende an, wenn das Geld knapper als knapp wird und man jeden Cent dreimal umdreht. Da sind dann 20 Euro hinzuverdientes Geld schon ein absolutes Vermögen. 😀
    Als richtiger Nebenjob bringt das jedoch meiner Meinung nach nicht viel. Gibt einfach dann doch zu wenig Aufträge + die Bezahlung ist an sich auch nicht gerade der Knaller. Also wie gesagt: Für zwischendurch – klar. Aber nicht auf Dauer.

  3. Bin selber erst vor einem Monat für mein Chemie-Studium nach München in eine Studenten WG gezogen. Glücklicherweise habe ich dort schon Freunde und Kollegen, die mich tatkräftigt unterstützt haben. So Umzugsunternehmen sind nämlich oft ganz schön teuer…

    Schöner Bericht!

  4. Also mit dem Job schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe:

    1. Man verdient Geld!
    2. Man wird fit und braucht kein Fitnessstudio

    Und durch das gesparte Geld fürs Fitnessstudio verdient man quasi doppelt 😀

  5. Na, Umzugshelfer. Da gibt es doch bei Weitem bessere Studentenjobs. Selbst als Pizza-Fahrer oder als Promoter verdienst du um einiges mehr und machst dir die Knochen nicht kaputt. Für mich auch nur ein „zweite Wahl Job“, wenn es nichts anderes gibt. Es gibt aber anderes…:D

  6. Ich habe leider eher schlechte Erfahrungen mit studentischen Hilfskräften gemacht. Die hatten einfach mal gar nichts in den Armen und waren eher schlecht motiviert… Bei meinem nächsten Umzug bettel ich lieber nochmal im Bekanntenkreis um Hilfe! 😉

  7. Ich denke, diese Idee könnte ideal für einige Studenten. Diese flexible Arbeitszeit. Dies ist ein wichtiges Thema in das studentische Leben. Es gibt Vorteile, um etwas Geld zu verdienen. Aber Sie produktiver Arbeitsplätze finden.

  8. Ich habe schon ein paar mal als Umzugshelfer gearbeitet. Angebote gab es zunüge beim Stellenwerk der Hochschule. Der gezahlte Lohn ist halt oft nicht das gelbe vom Ei und die Rückenschmerzen sind am nächsten Tag auch noch da.

  9. Ich hab nicht nur in den Semesterferien als Umzugshelfer gearbeitet und habe jetzt den Rücken kaputt, das sollte gut abgewogen sein, vor allem, weil der Verdienst ja auch nicht wirklich gut ist…

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