Theorie und Praxis: Das duale Studium (gesponsortes Video)

Viele Studenten beschweren sich über mangelnde Praxisnähe in ihrem Studiengang. Deshalb lohnt es sich bereits vor der Wahl des Studiums einen dualen Studiengang in Betracht zu ziehen, denn dieser vereint theoretisches Lernen an Hochschulen mit praktischen Lernphasen in Unternehmen.

duales Studium an der DHBW

Wer sich für ein duales Studium interessiert, wird auf der Suche nach Informationen schnell feststellen, dass sich die Bezeichnungen, Abschlüsse und Studienbedingungen von Hochschule zu Hochschule unterscheiden. Das liegt einerseits daran, dass für die zugrundeliegenden Regulierungen die Bundesländer verantwortlich sind und dass andererseits die Hochschulen wiederum ganz eigene Studienkonzepte ausgearbeitet haben.
Weiterhin lässt sich zwischen vier verschiedenen Arten des dualen Studiums unterscheiden. Dazu gehören der ausbildungsintegrierte duale Studiengang, der praxisintegrierte duale Studiengang, der berufsintegrierte duale Studiengang und das berufsbegleitende Studium.

Für Studieninteressierte ohne vorherige Berufserfahrung ist dabei vor allem der praxisintegrierte duale Studiengang von besonderer Relevanz. Dieser zeichnet sich durch einen meist dreimonatigen Wechsel zwischen Theorieblöcken an der Hochschule und Praxisblöcken im Unternehmen (bzw. sozialer Einrichtung) aus.

Die Besonderheiten am Beispiel der DHBW

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) bietet diese Art des dualen Studiums an und hat derzeit rund 34.000 Studierende. Die Studenten werden von den jeweiligen dualen Partnern, also Unternehmen oder sozialen Einrichtungen, ausgewählt, eingestellt und erhalten während des Studiums eine monatliche Vergütung. Deshalb erfolgt auch die Bewerbung direkt bei den dualen Partnern. Dabei entsteht bereits während des Studiums eine große Nähe zu dem entsprechenden Unternehmen und eine hohe Wahrscheinlichkeit, bereits vor dem Studienabschluss einen festen Arbeitsvertrag in der Tasche zu haben. Das heißt natürlich auch, dass sich der duale Student früher auf ein Berufsfeld und oft sogar auf ein spezifisches Unternehmen festlegt.

Eine weitere Besonderheit an der DHBW ist die kleine Kursgröße von maximal 30 Studierenden. Das ermöglicht die individuelle Betreuung durch das Lehrpersonal. Auch die internationale Ausrichtung ist wichtig und es können in fast allen Studiengängen Teile des Studiums im Ausland absolviert werden.

Weitergehende Informationen zum praxisintegrierten dualen Studium sind auf der DHBW Webseite.

Mein Fazit

Das duale Studium ist in dieser Form zwar einen relativ neue Studienform, es hat sich aber in den letzten Jahren sehr gut etabliert. Der große Vorteil ist natürlich die praxisorientierte Ausrichtung. Trotz vielfälter Bemühungen auch die klassischen Studiengänge durch Praktika und Praxissemester besser an die beruflichen Herausforderungen anzupassen, hat das duale Studium hier einen klaren Praxisvorsprung.

 

Dieser Artikel wurde gesponsert von DHBW, der dualen Hochschule Baden-Württemberg.

Felix

Zurück zur Startseite

 

24 Gedanken zu „Theorie und Praxis: Das duale Studium (gesponsortes Video)“

  1. Bei mir ist es bald soweit. Nächstes Jahr möchte ich studieren und ich bin dementsprechend für alle Infos über mögliche Wege die ich einschlagen kann dankbar. Ein duales Studium wurde mir schon öfters empfohlen. Der Vorteil ist klar, praktische Erfahrung und ein möglicher Arbeitsplatz nach dem Studium. Nur stell ich mir da die Frage ob nicht Abstriche beim theoretischen zu vermittelnden Wissen gemacht werden(müssen). Ich vermute mal es hängt davon ab was man studieren möchte. In meinem Fall wäre das praktische Informatik und gerade in so einem doch schon sehr theoretischem Bereich halte ich ein Duales-Studium für Sub-optimal. Vielleicht liege ich da aber auch komplett falsch. Wenn da jemand schon Erfahrungen gemacht hat würde ich mich sehr über seine/ihre Meinung freuen.

    MfG und danke für den Beitrag
    Ulrike fm

  2. Finde ich eine tolle Sache. Die Bildungsblase hat eben auch uns erreicht. Sogar ein abgeschlossenes Studium an einer bekannten Uni ist keinesfalls ein Garant für einen tollen Job. Meist wird nach Leuten mit Praxiserfahrung gesucht.

    Es geht hier in Österreich sogar soweit, dass BWL-Absolventen mit Doktortitel bei mikrigen 1300 Euro netto ja sagen müssen…

    Sicher, es gibt Studienrichtungen wie Dolmetschen und Übersetzen (Translationswissenschaften) die sehr praxisnah sind und es so besser machen. Da hat man dann wirklich etwas in der Hand.

    Ich persönlich habe eine höhere technische Lehranstalt besucht und nicht studiert und bin damit doch sehr gut “gefahren” 🙂

    Viele Grüße aus Innsbruck,

    Alexander

  3. Hallo,

    ich bin gerade mitten im Dualen Studium und ich muss euch eines dazu sagen, es ist genial, aber auch extrem anstrengend, dass darf man nicht ausser acht lassen. Es ist jetzt nicht wie ein studium mit 4-5 Vorlesungen … Sondern es geht richtig zur Sache

  4. Ich für meinen Teil stehe dem ganzen Thema etwas skeptisch gegenüber. Man mindert damit das Ansehen einer klassischen Berufsausbildung und nimmt den Studenten das klassische Studentenleben.
    Die Firmen schmieden sich so ihren angepassten Top-Akademiker der kaum die Möglichkeit hatte sich frei zu entwickeln

  5. Das duale Studium hat sich in den letzten Jahren etabliert. Die Dual-Studierenden waren lange Zeit nicht so angesehen, wie sie es heute sind. Doch diese Anerkennung kommt auch nicht von ungefähr. Die Studenten müssen viel leisten. Ein „normales“ Studium ist, natürlich dem Studiengang entsprechend, mehr oder weniger zeitintensiv. Mal mehr, mal weniger Vorlesungen pro Woche. Doch ein duales Studium ist von Anfang bis Ende anstrengend, denn hierbei müssen Vorlesungen besucht und Prüfungen geschrieben und darüber hinaus in einem Unternehmen gearbeitet und geleistet werden. Der Student absolviert Studium und Ausbildung, Theorie und Praxis gleichzeitig. Während andere in den langen Semesterferien ausgiebig faulenzen, hat der duale Student womöglich keinen Urlaub und arbeitet. Jungen Menschen, die sich für diesen Weg entscheiden, gebührt demnach Respekt.
    Diese Anstrengung wird natürlich schon dementsprechend belohnt. Die Studenten wissen schon, weshalb sie sich dafür entscheiden. Nicht zuletzt interessiert natürlich das Gehalt, das sie als Mitarbeiter der Firma verdienen. Es liegt im Schnitt auf Höhe des Gehalts eines Azubis und zusätzlich werden oft noch Studiengebühren übernommen oder Mietzuschüsse gezahlt. Der „normale“ Student hat mit einem Nebenjob wohl kein vergleichbares Einkommen.
    Die große Praxiserfahrung während des Studiums ist ganz klar ein Vorteil gegenüber dem gewöhnlichen Studium, das oft zu theoretisch ist. Arbeitgeber sehen selbstverständlich allgemein gerne ein abgeschlossenes Studium, doch kann man mit dieser Erfahrung sicherlich definitiv überzeugen. Ohne absolvierte Praktika ist selbst ein abgeschlossenes Studium manchmal nicht ausreichend. Durch die Arbeit in einem Unternehmen, das in den meisten Fällen ein recht angesehenes ist, knüpft man noch dazu schon allerlei Beziehungen, die einem auf der Karriereleiter sicher nach oben verhelfen können.
    Und wenn man gut ist und seinen Platz in der Firma findet, hat man noch vor Beendigung des Studiums einen Arbeitsvertrag in der Tasche. Zugegebenermaßen wird das manchmal als zu selbstverständlich von vielen Dual-Studierenden gesehen.
    Grundsätzlich betrachtet ist das Duale Studium eine tolle Sache.

  6. Also ich hab letztes Jahr mein Duales Studium bei Siemens beendet und ich bin mehr als zufrieden damit, wie es gelaufen ist. Ich hab jetzt einen festen Arbeitsplatz und verdiene bereits gutes Geld, während meine Freunde auf Jobsuche sind und verzweifeln. Klar musste ich während des Studiums auf viele Sachen verzichten, aber es lohnt sich im Endefekt.
    Aber wichtig ist, dass man Lust auf die ganze Sache hat sonst kann das auch schnell sehr langweilig und nervig werden.
    Ich würde es trotzdem jedem empfehlen, wenn er die Möglichkeit dazu hat.

    Gruß!

  7. Habe selber bei mir im Studium viele die Dual studieren. Ist natürlich stressig aber Faktor Einkommen ist ganz nett… und natürlich direkt ein fester Job nach dem Studium!

  8. Hallo,
    ich habe ab Oktober ein duales Studium bei einer BIG 4 ergattern können. Überlege derzeit aber, es wieder abzusagen und ein konventionnelles Uni-Studium zu absolvieren (vornehmlich aus privat-regionalen Gründen)
    – Der Beruf des Wirtschaftsprüfers interessiert mich dennoch sehr (weshalb ich mich auch um dieses duale Studium beworben habe) und ich denke, dass ich auch mit einem normalen BWL-Studium in diese Richtung gehen werde …

    Meine Befürchtung ist aber, dass, wenn ich das duale Studium jetzt wieder absage, ich es mir mit einem potenziellen späteren Arbeitgeber “versauen” würde.
    Oder meint ihr, dass die sich in einem solchen Massenunternehmen den Namen nicht merken/bzw. das für die irgendwie anders ersichtlich wäre, dass ich den Vertrag “damals nicht angetreten bin”?
    Grüße, Melanie

  9. Ich finde, dass das duale Studium mehr Vorteile hat als Nachteile. Natürlich sind die genannten Nachteile nicht zu vernachlässigen, aber über eine Option ein duales Studium zu absolvieren sollte man nachdenken.

  10. Ich würde nahezu alles für ein duales Studium bei einem DAX Konzern geben. Das reinkommen ist aber extrem schwierig. Neben dem Studium noch gleichzeitig Geld zu verdienen ist auch eine schöne Vorstellung.

  11. Kann Andreas da zustimmen, ein duales Studium ist sehr zielführend aber auch höllisch anstrengend. Die ständige Wechselei und noch viel mehr die zusammengeballten Themen sowohl in Betrieb als auch an der Uni, weil man immer nur so kurz da ist, können ganz schön an die Substanz gehen!

  12. Duales Studium ist extrem hart. Wer da nicht ständig dran bleibt, hat am Ende gar nichts! Da hat man gar keine Wahl, sondern muss arbeiten. Meiner Meinung nach ist das Duale Studium um einiges besser als das normale. Der Stundent lernt sowohl die echte Praxis als auch die auf das Gebeit spezialisierte Theorie. Solche ausgebildeten Mitarbeiter kann der passende Betrieb immer gebrauchen, das es sich ja schon um einen Spezialisten handelt. Wenn ein “normaler” Student von der Uni kommt, muss man den ja erstmal noch eine lange Zeit an das “normale” Arbeitsleben gewöhnen. Ich selbst habe Abitur, aber nie studiert. Heute bin ich froh, wenn ich sehe, daß 4 von meinen damaligen Klassenkameraden lange studiert haben und heute etwas ganz anderes machen müssen (natürlich für viel viel weniger Geld). Aber viele Stellen sind einfach wegoptimiert worden. Das konnte man nur damals nicht wissen….

  13. Ich kann mich den Anderen nur anschlißen,
    Man hat wenig Zeit, viel Stress, saumäßig viel Arbeit, wenig Kohle und kaum Freizeit…
    Aber erst die Arbeit, dann das Vergnügen 🙂
    Gruß Markus

  14. Ich habe vorgestern mit einem alten Kollegen gesprochen: Er hat genau aus dem Grund sein Studium nach einem Jahr abgebrochen und mit der Ausbildung angefangen. Das duale Studium käme aber für ihn auch nicht in Frage. Seine Meinung: Es wäre trotzdem zu “theoretisch” geworden…

  15. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ein duales Studium wirklich viel bringt. Wie kann man denn besser die erlernte Theorie direkt in der Praxis kennenlernen? Das erleichtet den Berufseinstieg enorm. Aber: Es ist eine Doppelbelastung und man muss von Anfang an richtig hart arbeiten.
    Gruß, Sandra

  16. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das duale Studium bringt wirklich sehr viel. Wie Sandra schon sagte, da stimme ich Dir voll zu 🙂

    Es ist zwar ein Leidensweg, sehr anstrengend. In unserem Betrieb wurden daher knapp 75% der Auszubildenen mit dualem Studium übernommen.

  17. Der Bezug zur Praxis spielt auch in der universitären Ausbildung eine immer wichtigere Rolle. Wir mussten immer wieder feststellen, dass Absolventen ohne entsprechende Berufspraxis oftmals an leichten Aufgaben scheitern und daher gleicher Aufmerksamkeit wie Azubis bedürfen. Dem Dualen Studium und damit einhergehend den Studierenden, steht folglich aus unserer Perspektive eine erfolgsversprechende Zukunft bevor.

  18. Ich studiere Soziale Arbeit im Dualen Studiengang. Es ist die beste Entscheidung gewesen.

    Nach Abschluss werde ich eine Stelle haben, in der ich mich jetzt schon einarbeiten kann.

  19. Das duale studium birgt sehr viele Vorteile auch für spätere Arbeitgeber, da denen viel daran liegt, praktische Erfahrungen mit Studiumshintergrund zu erhalten. Somit gewinnen letztlich alle Parteien. Das durchziehen erfordert aber auch in besonderem Maße Disziplin und Zielstrebigkeit, die dann später belohnt wird. Insgesamt wäre es wünschenswert diese Optionen immer weiter auszubauen, da es doch ein Erfolgsmodell darstellt und davon gibt es ja nicht viele, so dass auch eine Regierung hierbei vielmehr unterstützen könnte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.