Studentenjob: Fundraising

Fundraising ist etwas mit dem viele Menschen schon in Berührung gekommen sind, aber unter dem sich nicht jeder etwas vorstellen kann. Was also versteht man darunter? Fundraising meint allgemein die Beschaffung von Mitteln. Dabei geht es grundsätzlich um alle Mittel die z.B. Menschenrechts-, Hilfs- und Umweltorganisationen für ihre Arbeit benötigen. Solche Non-Profit-Organisationen haben keine Gewinnabsicht und sind deshalb auf Spenden angewiesen.

Symbolbild Fundraising | BlogStudent.de
Symbolbild Fundraising ‚© Michael Grabscheit / pixelio.de'

Obwohl das gesamte Spendenaufkommen in Deutschland für 2011 von TNS Infratest auf etwa 2,9 Milliarden geschätzt wird, müssen Jahr für Jahr aktiv neue Spender geworben werden. Dadurch entsteht ein interessanter Studentenjob für Schüler, Studenten und Auszubildende.

Was sind die Voraussetzungen?

Voraussetzungen für einen Studentenjob im Bereich Fundraising sind vor allem Extrovertiertheit, Überzeugungskraft und Durchhaltevermögen. Man muss offen und direkt auf Menschen zugehen und versuchen, diese in einem Gespräch von der entsprechenden Organisation und ihren Zielen zu überzeugen. Im Optimalfall gewinnt man dadurch einen neuen, möglichst langfristigen Spender für die Organisation. Häufig muss man sich aber mit einem „Nein“ zufrieden geben. Weiterhin sind Teamfähigkeit und Flexibilität bezüglich des Einsatzortes gefragt.

Wie kommt man an einen solchen Studentenjob im Bereich Fundraising?

Die Non-Profit-Organisationen bedienen sich spezieller Fundraising-Agenturen. Ein Beispiel dafür ist die Holub, Steiner + Partner GmbH, die vor allem in Deutschland und Österreich tätig ist. Die Bewerbung erfolgt deshalb am besten direkt über eine solche Agentur. Bei der Holub, Steiner + Partner GmbH lässt sich die Studentenjob Bewerbung bequem übers Internet erledigen. Nähere Details erfährt man dann auf einem Infotermin.

Wie hoch ist die Bezahlung?

Geld verdienen als Student lässt sich in einem solchen Studentenjob gut, die Bezahlung ist aber auch stark abhängig vom eigenen Erfolg bei der Werbung von Spendern. Verdienste von über 2000 Euro im Monat sind möglich.

Ein Studentenjob mit Mehrwert?

Als Student sollte man auch immer darauf achten, ob man durch einen Studentenjob die eigenen Fähigkeiten verbessern kann und sich somit einen Vorteil bei Jobbewerbungen und im späteren Beruf verschafft. Bei einem Studentenjob im Bereich Fundraising ist das gegeben. Sowohl durch die eigentliche Tätigkeit als auch durch spezielle Schulungen im Vorfeld lassen sich die eigenen Fähigkeiten vor allem im Umgang mit Menschen steigern. Man lernt andere Menschen besser einzuschätzen, sie überzeugen zu können und die Zusammenarbeit im Team.

Felix

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21 Gedanken zu „Studentenjob: Fundraising“

  1. “Verdienste von über 2000 Euro im Monat sind möglich.”
    Ich ergänze, “… aber extrem unwahrscheinlich.”
    Mit solchen Erwartungen sollte man da besser nicht herangehen. Das kann nur schief gehen.

  2. Ich finde die meisten Non-Priofitorganisationen sehr wichtig und bin bereit sie zu unterstützen. Dass es viele von ihnen aber nötig haben auf der Straße neue Kunden/ mitglieder/ Spender anzuwerben ist schade. in manchen Teilen Berlins wird man alle paar Meter angequatscht um für die gute Sache aktiv zu werden.

    So viel Geld kann man dann auch gar nicht verdienen… 😉 Vielleicht wäre es besser wenn die NPOs irgendwie anders an das Geld rankommen.

  3. Jetzt habe ich auch verstanden, was der Artikel meint. Der Titel war ein wenig irreführend und ich habe mich gefragt ob man für sich selber Gelder beschaffen soll?!? 🙂 Aber warum nicht als Student selbst ein Projekt ins leben rufen und Gelder sammeln?

  4. Zusätzlich ist für mich ein Mehrwert bei Promotionjobs einfach dadurch gegeben, dass ich dazu motiviert werde noch viel aktiver auf Menschen zuzugehen. Meine Kommunikationsskill bis ins letzte zu optimieren und zu lernen, wie ich erfolgreiche Gespräche führe und diese eventuell in einen Abschluss lenken kann.

    Die Fähigkeit sich selber zu präsentieren ist eine Fähigkeit, die in jedem Bereich einfach immer sinnvoll ist.

  5. Ein Studienkollege von mir macht das auch. Er hat damit bisher sehr gute Erfahrungen gemacht, auch wenn es oftmals sehr lange dauert, bis er einen potentiellen Spender findet. Die Bezahlung soll angeblich auch ganz ordentlich sein.

  6. Aber denkt bitte auch daran, ein “dickes Fell” mitzubringen. Der Umgang mit Menschen ist in diesem Zusammenhang auch nicht immer leicht. Wenn Leute selber nicht auf Rosen gebettet sind, wird man schnell zum Blitzableiter.

  7. So ein Studentenjob ist sicherlich ein nachhaltigerer Job, als das Aushelfen in einer Tankstelle oder im Supermarkt. Allerdings scheint der Weg dahin auch schwierig. Zitat:”Voraussetzungen für einen Studentenjob im Bereich Fundraising sind vor allem Extrovertiertheit, Überzeugungskraft und Durchhaltevermögen.” Das sind grundsätzlich gute Vorraussetzungen um beruflich, aber auch privat weit zu kommen und erfolgreich zu sein.

  8. Ich habe selbst schon mal als Fundraiser gearbeitet. An sich ist es eine gute Sache, wenn man über gute Agenturen auch für gute NPOs arbeitet. Allerdings erfolgt die Bezahlung meist nur dann, wenn man auch Leute gewinnt, die spenden wollen. Die Organisationen besitzen selbst nicht viel Geld, um dafür die Agenturen bzw die Fundraiser zu bezahlen, deswegen ist eine Zahlung nur bei Erfolg möglich. Und der Erfolg misst sich an der Anzahl der Personen, die für eine orga gewonnen werden und vor allem daran, ob sie auch Mitglied bleiben. Wenn sie binnen der ersten 6 Wochen nach Vertragsabschluss stornieren, hat der Student umsonst auf der Straße gestanden. Man lernt aber in diesem Job sehr viele tolle und interessante Menschen kennen, stößt an seine Grenzen und wächst durch ein unglaubliches Teamgefühl.

  9. Ich finde dass Fundraising gerade für Studenten eine gute Möglichkeit zum Geldverdienen ist. Ausserdem werden hier auch wichtige Skills Richtung Kommuinikation und Verkauf erworben
    Voraussetzung ist andererseits, dass das Commitment mit den Zielen/Projekten desNGOs passt. Die Einkommenshöhe würde ich im Durchschnitt deutlich unter 2000€ ansetzen.
    Wichtig aus meiner Sicht: EInfach mal ausprobieren und Erfahrungen sammeln.!

  10. “Fundraising” klingt altruistischer als es ist. Das ist ein Knochenjob. Die hier vom Autor Felix benannten wichtigen skills:
    “…sind vor allem Extrovertiertheit, Überzeugungskraft und Durchhaltevermögen. Man muss offen und direkt auf Menschen zugehen und versuchen, diese in einem Gespräch von der entsprechenden Organisation und ihren Zielen zu überzeugen…” sind stark untertrieben 😉
    Es geht wirklich darum, so intensiv wie möglich auf siene Kunden “einzulabern”, um diesen von den Vorteilen eines Abos oder eine hohen Einmalspende zu überzeugen!

  11. Diese Fundraising-Agenturen lassen sich aber sehr gut bezahlen. Da gibt es eigentlich nur 2-3, die sich einen endlosen Kampf um diesen Markt liefern.

    Der Job selbst ist wirklich nur etwas für Hartgesottene, denn nett sind die Leute meistens nicht. Und du musst richtig hartnäckig sein, um richtig erfolgreich zu sein und Provisionen zu kassieren 😉

  12. … und man muss durchhalten, auch wenn man ein schlechtes Produkt bewirbt. Frustrationstoleranz bis zum Abwinken! Ich habe bei uns neulich einen Typen bewundert, der Gratisabos der Süddeutschen an den Mann bringen wollte. Das ist ja an sich ein gutes Produkt, aber bei Hitzewelle und gehetzten Menschen habe ich da nicht wirklich Lust darauf, egal, was dabei zu verdienen ist.

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